Stress für Augen - Oxidativer Stress
Deine Augen arbeiten den ganzen Tag – was hat das mit oxidativem Stress zu tun?
Warum unsere Augen eigene Schutzmechanismen besitzen, welche Rolle Antioxidantien spielen und weshalb eine ausgewogene Ernährung wichtiger ist als einzelne Wundermittel.
Morgens öffnest Du die Augen und schaust zum Fenster hinaus.
Vielleicht fällt Dein erster Blick auf den Himmel. Anschließend liest Du Nachrichten auf Deinem Smartphone, bereitest Dein Frühstück zu und machst Dich auf den Weg zur Arbeit.
Den ganzen Tag über nimmst Du unzählige Eindrücke wahr.
Du erkennst Gesichter, liest Texte, unterscheidest Farben und orientierst Dich in Deiner Umgebung.
Erst wenn Du abends die Augen schließt, wird Dir vielleicht bewusst, wie selbstverständlich Du diese erstaunliche Leistung in Anspruch nimmst.
Doch hinter unserem Sehen steckt weit mehr als die Aufnahme von Licht.
In den Zellen unserer Augen laufen ständig komplexe Stoffwechselvorgänge ab.
Dabei entstehen unter anderem sogenannte reaktive Sauerstoffverbindungen.
Sie gehören zunächst zu ganz normalen biologischen Prozessen.
Unter bestimmten Bedingungen können sie jedoch zu einem Problem werden.
Dann sprechen Wissenschaftler von oxidativem Stress.
Was bedeutet das eigentlich? Und welche Rolle spielen unsere körpereigenen Schutzmechanismen und die Ernährung dabei?
1. Warum unsere Augen so viel Energie benötigen
Damit wir sehen können, muss Licht in elektrische Signale umgewandelt werden.
Diese Aufgabe übernimmt die Netzhaut, eine lichtempfindliche Gewebeschicht im hinteren Bereich des Auges.
In ihr befinden sich spezialisierte Sinneszellen: die Stäbchen und Zapfen.
Die Stäbchen ermöglichen vor allem das Sehen bei schwacher Beleuchtung.
Die Zapfen sind besonders wichtig für das Farbsehen und das Erkennen feiner Details.
Doch die eigentliche Arbeit geht weit über die Aufnahme von Licht hinaus.
Die Netzhaut verarbeitet Informationen, hält Konzentrationsunterschiede zwischen Zellen aufrecht und erneuert fortlaufend Bestandteile ihrer lichtempfindlichen Strukturen.
Dafür benötigt sie kontinuierlich Energie.
Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die Mitochondrien.
Das sind kleine Zellbestandteile, in denen ein wesentlicher Teil unserer zellulären Energieversorgung stattfindet.
Bei diesen Stoffwechselvorgängen können reaktive Sauerstoffverbindungen entstehen.
Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches.
Es gehört zur normalen Biologie unseres Körpers.
2. Was sind freie Radikale?
Vielleicht hast Du den Begriff schon einmal gehört.
Freie Radikale werden häufig in der Werbung für Kosmetikprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel erwähnt.
Dabei klingt es manchmal so, als wären sie grundsätzlich schädliche Stoffe, die wir möglichst vollständig beseitigen müssten.
Doch so einfach ist es nicht.
Freie Radikale sind chemisch besonders reaktionsfähige Teilchen mit mindestens einem ungepaarten Elektron.
Zu ihnen gehören bestimmte reaktive Sauerstoffverbindungen.
Allerdings sind nicht alle reaktiven Sauerstoffverbindungen freie Radikale.
Ein Beispiel ist Wasserstoffperoxid, das ebenfalls an biologischen Oxidationsprozessen beteiligt sein kann.
Solche Verbindungen entstehen im Körper unter anderem bei normalen Stoffwechselvorgängen.
In bestimmten Mengen übernehmen sie sogar wichtige Aufgaben, beispielsweise bei der Zellkommunikation und bei Abwehrreaktionen des Immunsystems.
Freie Radikale sind deshalb nicht grundsätzlich unsere Feinde. Entscheidend ist, wie gut ihre Entstehung und ihre Verarbeitung im Gleichgewicht bleiben.
3. Wann entsteht oxidativer Stress?
Unser Körper verfügt über zahlreiche Mechanismen, um mit reaktiven Sauerstoffverbindungen umzugehen.
Einige dieser Mechanismen verhindern, dass besonders reaktionsfähige Stoffe entstehen.
Andere wandeln sie in weniger reaktive Verbindungen um.
Wieder andere helfen dabei, beschädigte Zellbestandteile zu reparieren oder zu erneuern.
Wenn die Bildung reaktiver Verbindungen jedoch die Möglichkeiten dieser Schutz- und Regulationssysteme übersteigt, kann oxidativer Stress entstehen.
Dabei können beispielsweise Bestandteile von Zellmembranen, Proteine oder Erbsubstanz chemisch verändert werden.
Das bedeutet nicht, dass jeder oxidative Vorgang automatisch zu einer Erkrankung führt.
Unser Körper ist auf solche Prozesse eingestellt.
Problematisch können insbesondere anhaltende oder ausgeprägte Ungleichgewichte werden.
Oxidativer Stress ist deshalb kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein biologisches Phänomen, das bei unterschiedlichen physiologischen und krankhaften Vorgängen eine Rolle spielen kann.
4. Warum interessiert sich die Augenforschung dafür?
Unsere Augen besitzen einige besondere Eigenschaften.
Die Netzhaut ist stoffwechselaktiv und benötigt viel Energie.
Gleichzeitig ist das Auge auf die Verarbeitung von Licht spezialisiert.
Im Bereich der Netzhaut befinden sich außerdem zahlreiche Zellmembranen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die gegenüber bestimmten oxidativen Reaktionen empfindlich sein können.
Diese Kombination macht oxidative Prozesse für die Augenforschung interessant.
Wissenschaftler untersuchen beispielsweise, welche Rolle sie bei Veränderungen der Netzhaut und bei bestimmten Augenerkrankungen spielen.
Dazu gehört auch die altersabhängige Makuladegeneration, kurz AMD.
Allerdings sind die Zusammenhänge komplex.
Alter, genetische Veranlagung, Rauchen, Stoffwechselprozesse und weitere Faktoren können beteiligt sein.
Dass oxidativer Stress bei einer Erkrankung eine Rolle spielen kann, bedeutet nicht, dass die Einnahme von Antioxidantien diese Erkrankung automatisch verhindert oder behandelt.
Genau diese Unterscheidung ist wichtig.
5. Dein Körper besitzt eigene antioxidative Schutzsysteme
Vielleicht überrascht Dich, dass unser Körper nicht darauf angewiesen ist, sämtliche antioxidativen Stoffe über die Nahrung aufzunehmen.
Er besitzt selbst eine Vielzahl entsprechender Schutzmechanismen.
Dazu gehören bestimmte Enzyme.
Ein Beispiel ist die Superoxiddismutase.
Sie ist an der Umwandlung bestimmter reaktiver Sauerstoffverbindungen beteiligt.
Auch Katalase und verschiedene Glutathionperoxidasen gehören zu den antioxidativen Enzymsystemen.
Daneben gibt es weitere körpereigene Moleküle und Regulationsmechanismen.
Diese Systeme arbeiten nicht unabhängig voneinander.
Sie bilden ein komplexes Netzwerk, das sich an unterschiedliche Stoffwechselsituationen anpassen kann.
Für ihre normale Funktion benötigt der Körper unter anderem eine ausreichende Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen.
Damit kommen wir zur Ernährung.
6. Vitamin C: ein wasserlösliches Vitamin mit antioxidativer Funktion
Vitamin C ist an unterschiedlichen Körperfunktionen beteiligt.
Es wird unter anderem für die normale Kollagenbildung benötigt und ist an weiteren Stoffwechselprozessen beteiligt.
Außerdem besitzt es antioxidative Eigenschaften.
Für Vitamin C ist in der Europäischen Union folgende gesundheitsbezogene Aussage zugelassen:
Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Diese Aussage beschreibt eine normale physiologische Funktion.
Sie bedeutet nicht, dass Vitamin C eine Augenerkrankung verhindert oder behandelt.
Vitamin C kommt in vielen Lebensmitteln vor.
Besonders bekannte Quellen sind Paprika, Brokkoli, Beeren, Zitrusfrüchte und verschiedene Kohlgemüse.
Da Vitamin C wasserlöslich und gegenüber bestimmten Zubereitungsbedingungen empfindlich ist, können Lagerung und Verarbeitung den Gehalt beeinflussen.
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit frischen und schonend zubereiteten Lebensmitteln kann zur Versorgung beitragen.
7. Vitamin E: ein fettlöslicher Nährstoff
Während Vitamin C wasserlöslich ist, gehört Vitamin E zu den fettlöslichen Vitaminen.
Vitamin E ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene chemisch verwandte Verbindungen.
Für die menschliche Ernährung ist insbesondere Alpha-Tocopherol von Bedeutung.
Vitamin E ist unter anderem in Zellmembranen vorhanden und kann dort an antioxidativen Schutzprozessen beteiligt sein.
Auch für Vitamin E gibt es eine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage:
Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Das ist keine spezielle Aussage über die Netzhaut oder die Behandlung von Augenkrankheiten.
Vitamin E findet sich beispielsweise in bestimmten pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen.
Auch hier gilt: Der Körper benötigt eine angemessene Versorgung.
Eine besonders hohe Zufuhr bedeutet nicht automatisch einen zusätzlichen gesundheitlichen Vorteil.
8. Zink: mehr als nur ein Spurenelement
Zink ist ein essenzielles Spurenelement.
Es ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und spielt bei der Funktion verschiedener Enzyme und Proteine eine Rolle.
Für Zink sind unter anderem zwei gesundheitsbezogene Aussagen zugelassen, die in unserem Zusammenhang interessant sind:
Zink trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei.
Und:
Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Beide Aussagen beschreiben normale Körperfunktionen.
Sie dürfen nicht mit der Behauptung verwechselt werden, dass zusätzliche Zinkmengen eine bestehende Augenerkrankung behandeln könnten.
Zink kommt beispielsweise in Fleisch, Käse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen und Vollkornprodukten vor.
Die Aufnahme hängt unter anderem von der Zusammensetzung der Nahrung ab.
Bei einer langfristig überhöhten Zinkzufuhr können unerwünschte Wirkungen auftreten, beispielsweise Störungen des Kupferhaushalts.
Mehr ist also nicht automatisch besser.
9. Selen: ein Bestandteil wichtiger Enzymsysteme
Auch Selen gehört zu den essenziellen Spurenelementen.
Es ist Bestandteil verschiedener sogenannter Selenoproteine.
Dazu gehören bestimmte Glutathionperoxidasen, die an der Verarbeitung reaktiver Verbindungen beteiligt sind.
Für Selen ist ebenfalls eine gesundheitsbezogene Aussage zugelassen:
Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Selen kommt unter anderem in Fisch, Fleisch, Eiern, Getreideprodukten und bestimmten Nüssen vor.
Bei pflanzlichen Lebensmitteln kann der Selengehalt unter anderem vom Selengehalt der Böden abhängen.
Auch bei Selen ist eine überhöhte Aufnahme nicht harmlos.
Deshalb sollte die Versorgung bedarfsgerecht erfolgen.
10. Warum vier Nährstoffe nicht automatisch vierfachen Schutz bedeuten
Jetzt könnte ein Gedanke entstehen:
Wenn Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen alle zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen, müsste eine möglichst hohe gemeinsame Zufuhr doch besonders vorteilhaft sein.
Doch so funktioniert unser Körper nicht.
Die einzelnen Nährstoffe haben unterschiedliche Aufgaben.
Sie wirken in verschiedenen Stoffwechselzusammenhängen und sind teilweise in komplexe Regulationssysteme eingebunden.
Dabei lassen sich ihre Funktionen nicht einfach addieren.
Auch ist die antioxidative Wirkung eines Nährstoffs unter normalen physiologischen Bedingungen nicht mit einer garantierten Vorbeugung gegen eine bestimmte Krankheit gleichzusetzen.
Unser Körper benötigt eine angemessene Versorgung.
Ein Zuviel kann ebenso problematisch sein wie ein ausgeprägter Mangel.
Die vernünftige Frage lautet deshalb nicht: Wie viele Antioxidantien kann ich zusätzlich einnehmen? Sondern: Ist meine Ernährung geeignet, meinen Körper ausreichend mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen?
11. Was sagen Studien zu Antioxidantien und Augenerkrankungen?
Die Forschung zu antioxidativen Nährstoffen und Augenerkrankungen ist umfangreich.
Besonders bekannt sind die amerikanischen AREDS- und AREDS2-Studien.
Dabei wurden spezielle Kombinationen von Vitaminen, Mineralstoffen und teilweise Carotinoiden bei Menschen mit bestimmten Stadien der altersabhängigen Makuladegeneration untersucht.
Für ausgewählte Patientengruppen konnte gezeigt werden, dass bestimmte Präparatekombinationen das Risiko des Fortschreitens zu einer fortgeschrittenen AMD verringern können.
Das ist ein medizinisch relevantes Ergebnis.
Es darf jedoch nicht verallgemeinert werden.
Die Studien belegen nicht, dass gesunde Menschen durch die vorsorgliche Einnahme beliebiger antioxidativer Präparate Augenerkrankungen verhindern können.
Ebenso wenig bedeutet ein positiver Effekt einer bestimmten Kombination, dass jeder enthaltene Nährstoff einzeln dieselbe Wirkung besitzt.
Die untersuchten Dosierungen sind zudem nicht mit den Mengen gleichzusetzen, die normalerweise über eine ausgewogene Ernährung aufgenommen werden.
Bei einer bestehenden AMD sollte die Frage nach speziellen Ergänzungspräparaten deshalb individuell mit dem behandelnden Augenarzt besprochen werden.
12. Was bedeutet das für Deine tägliche Ernährung?
Vielleicht erwartest Du nach diesen Informationen eine besondere Liste antioxidativer Lebensmittel.
Doch es gibt keinen Grund, die Ernährung ausschließlich nach einzelnen Inhaltsstoffen auszurichten.
Ein abwechslungsreicher Speiseplan kann verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nahrungsbestandteile liefern.
Dazu gehören beispielsweise:
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Gemüse in unterschiedlichen Farben,
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Obst und Beeren,
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Hülsenfrüchte,
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Vollkornprodukte,
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Nüsse und Samen,
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geeignete pflanzliche Öle,
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weitere Lebensmittel entsprechend Deinen persönlichen Ernährungsgewohnheiten.
Dabei muss nicht jede Mahlzeit perfekt sein.
Entscheidend ist die Zusammensetzung Deiner Ernährung über längere Zeit.
Ein einzelner besonders vitaminreicher Salat gleicht nicht automatisch eine dauerhaft einseitige Ernährung aus.
Umgekehrt musst Du auch nicht jeden Tag über die genaue Menge jedes einzelnen Nährstoffs nachdenken.
Vielfalt und eine bedarfsgerechte Versorgung sind häufig die sinnvollere Orientierung.
13. Die Gesundheit Deiner Augen hängt nicht nur von Nährstoffen ab
So interessant oxidative Prozesse sind: Sie erklären nicht sämtliche Veränderungen unserer Augen.
Auch genetische Faktoren, das Alter, Rauchen, bestehende Erkrankungen und andere Einflüsse können eine Rolle spielen.
Besonders das Rauchen ist ein wichtiger beeinflussbarer Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen, darunter die altersabhängige Makuladegeneration.
Ein vernünftiger Lebensstil umfasst deshalb mehr als eine ausgewogene Ernährung.
Dazu gehören unter anderem Bewegung, die Vermeidung des Rauchens und die angemessene medizinische Betreuung bestehender Erkrankungen.
Auch augenärztliche Untersuchungen können abhängig vom Alter und vom individuellen Risiko sinnvoll sein.
Und selbstverständlich gilt:
Neue Sehstörungen, Lichtblitze, Schatten im Gesichtsfeld oder plötzlich auftretende Sehverschlechterungen dürfen nicht einfach als Folge oxidativen Stresses interpretiert werden.
Solche Beschwerden benötigen eine medizinische Abklärung. Plötzlicher Sehverlust oder ein neu auftretender vorhangartiger Schatten im Gesichtsfeld sind Notfälle.
Fazit: Deine Augen brauchen Schutzmechanismen – keine Wunderversprechen
Deine Augen gehören zu den faszinierendsten Organen unseres Körpers.
Sie verarbeiten Licht, benötigen kontinuierlich Energie und sind auf zahlreiche Stoffwechselvorgänge angewiesen.
Dabei entstehen auch reaktive Sauerstoffverbindungen.
Das ist zunächst ein normaler biologischer Vorgang.
Erst wenn ihre Bildung und die körpereigenen Schutzmechanismen aus dem Gleichgewicht geraten, kann oxidativer Stress entstehen.
Unser Körper besitzt deshalb komplexe antioxidative Schutzsysteme.
Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Diese wissenschaftlich anerkannten Funktionen sind jedoch keine Belege dafür, dass eine zusätzliche Einnahme dieser Nährstoffe Augenerkrankungen verhindert oder behandelt.
Mein Rat: Vertraue nicht auf einzelne Wundermittel. Achte lieber auf eine abwechslungsreiche Ernährung und einen vernünftigen Lebensstil.
Denn die Versorgung Deiner Augen ist Teil der Versorgung Deines gesamten Körpers.
Und genau darin liegt die wichtigste Botschaft:
Nicht möglichst viele Antioxidantien sind das Ziel, sondern eine angemessene Versorgung mit den Nährstoffen, die Dein Körper benötigt.
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Gesundheitsinformation. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen antioxidativen Funktionen von Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen begründen keine Aussage über die Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Augenerkrankungen. Bei bestehenden Augenerkrankungen oder neuen Sehbeschwerden ist eine individuelle augenärztliche Abklärung erforderlich.




