Rauchen & Cellulite

vitamin c

Nährstoffmängel & Nährstoffdiebe beeinträchtigen nicht nur die Aktivität des Immunsystems negativ. Sondern auch die Qualität nahezu aller Körperorgane, auch des Bindegewebes. Damit sind wir bei den Nährstoffräubern. Rauchen steht hier ganz weit vorn – auch bei Frauen!

In einem einzigen Zug einer Zigarette findet man ca. 1 Milliarde Freie Radikale, die etwa zur Hälfte im Körper bleiben & dann entgiftet werden müssen. Würde der Körper das nicht leisten können, dann wäre der Mensch schon nach einer Zigarette in einem sehr bedrohlichen Zustand.
Entgiftung des Zigarettenrauchs im Körper geschieht über Nährstoffe, allen voran durch Vitamin C. Pro Freies Radikal ein Molekül Vitamin C. Pro Zug einer Zigarette werden also 500 bis 600 Millionen Vitamin C Moleküle verbraucht.

Mit dem Vitamin C verhält es sich so, wie mit dem Euro im Portemonnaie: Einmal ausgegeben ist der weg!
Das verbrauchte Vitamin C steht dem Stoffwechsel –  damit dem Immunsystem – nicht mehr zur Verfügung. Die Knappheit macht sich dann durch eine verminderte Immunabwehr & durch eine erhöhte Krankheitsneigung bemerkbar.
Und nicht nur dort. Kollagen ist einer der Grundbausteine unseres Bindegewebes. Ob Knochen, Bänder, Sehnen oder Haut – ihre Stärke, Belastbarkeit & Elastizität sind von der Verfügbarkeit & der Qualität von Kollagen mit abhängig. Die bei Frauen unbeliebte Orangenhaut wird auch von diesen Faktoren beeinflusst.
Kollagen besteht aus Eiweißfäden. Dieses Eiweiß ist im Urzustand so belastbar, so reißfest wie Dr. Oetkers Pudding! Erst wenn diese Fäden per Brücken miteinander verknüpft sind, wird daraus ein belastbares Material. Je mehr Brücken, umso belastbarer & reißfester ist Kollagen. Die Brücken im Kollagen wiederum bestehen aus Vitamin C & da schließt sich der Kreis.

Je mehr Nährstoffräuber, umso weniger freies Vitamin C. Je weniger Vitamin C, umso mehr Verschleiß an Knochen, Bändern, Sehnen & Knorpel. Zudem verringert sich die Elastizität der Haut; Falten & Orangenhaut können die Folgen sein.

Veröffentlicht am 23. Juni 2020 von Hinrich Hörnlein-Rummel, Facharzt aus Oldenburg und Berlin

Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung des/der Autors/in wieder und steht in keinem direkten Bezug zu den hier angebotenen Produkten.

von Hinrich Hörnlein-Rummel bei Fragen wenden Sie sich bitte an praxis@hoernlein-rummel.de, Facharzt aus Oldenburg und Berlin

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Frauengesundheit – die Zeit bis zur Schwangerschaft

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Eine Information über Frauengesundheit zu schreiben hat viele sinnvolle Gründe. Der Wichtigste ist, dass Frauen bei einigen Krankheiten viel häufiger als Männer betroffen sind.
Beispiele hierfür sind Depressionen, Fibromyalgie, Blasenentzündungen und Brustkrebs, um nur einige Erkrankungen zu nennen. Hinzu kommen Risiken und Zustände, wie z.B. Schwangerschaft, Geburt, Menstruationsbeschwerden und Wechseljahre.
Die Unterschiede gehen bis in die Stoffwechselbedingungen hinein, wo Frauen – z.B. bezogen auf den Alkoholabbau – eine halb so große Entgiftungskapazität wie Männer haben.

Zu den Unterschieden im Detail:
Den ersten großen Unterschied zwischen männlich und weiblich erkennt man schon bei der Geburt. Ich meine damit nicht die anatomische Ausprägung der Geschlechtsorgane, sondern die Anlage der Keimzellen.
Bei Mädchen ist der komplette Satz der späteren Eizellen bereits bei der Geburt vorhanden. In der Pubertät, dem Zeitpunkt der ersten Regelblutung, reift Eizelle für Eizelle langsam heran, und monatlich wird sie durch den Eisprung zur Befruchtung freigegeben.
Bei Männern ist dies vollkommen anders. Nach der Ausreifung der Hoden werden die Samenzellen täglich frisch produziert und stehen dann für den Zeugungsakt zur Verfügung.
Vom ersten Lebenstag an sind die Keimzellen der Mädchen allen Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt. Vom ersten Eisprung bis zur ersten Schwangerschaft vergehen heutzutage 10 bis 20 Jahre. In dieser Zeit bestehen viele Risiken und Gefahren, die sich negativ auf die vorhandenen Eizellen auswirken und diese schädigen können.
Das fängt mit Fehlernährung an, geht weiter über Krankheiten, Medikamentennebenwirkungen, elektromagnetische Strahlen, insbesondere durch Handys und vieles andere mehr. Das kann z.B. einen unerfüllten Kinderwunsch, Fehl- oder Totgeburten oder Missbildungen beim Kind aufgrund von Schädigungen des Erbgutes in den Eizellen zur Folge haben.
Aus dieser medizinischen Tatsache heraus, ergibt sich eine ganz besondere Verantwortung für den eigenen Körper, die Männer in dieser Form und in dieser Beziehung nicht tragen.
Bei den meisten Menschen ist das eigene, möglichst gesunde und leistungsstarke Kind ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Lebenswunsch.
Um sich diesen Wunsch erfüllen zu können, ist es wichtig, die einzelnen Gefahren zu kennen und die richtigen Wege zu gehen, um die Gefahren einer Schädigung zu meiden oder zumindest zu minimieren.

Einige Gefahren sind nicht zu vermeiden: z.B. das Alter. Je älter eine Frau ist, desto größer ist das Risiko ein geschädigtes Ei zur Reife und damit zum Eisprung zu bringen. Andere Risikofaktoren können jedoch gemildert werden.
Jede Zelle hat körpereigene Konservierungsstoffe, die die Zellen, auch die Eizellen, vor Beschädigungen schützen. Geschädigt werden Zellen durch Freie Radikale. Freie Radikale sind Stoffe, die bei jedem Stoffwechselvorgang entstehen, z.B. auch in jeder Sekunde bei der Umwandlung von Atemsauerstoff in
Zellenergie.
Diese Konservierungsstoffe sind Antioxidantien. Das sind überwiegend Vitamine; am bekanntesten sind Vitamin C 2 und Vitamin E, 3 aber auch andere Stoffe, die im Körper vorkommen. Das Ganze funktioniert so ähnlich wie ein Ofen: Die Freien Radikale sind die Flammen, und die Antioxidantien die Ofenwand. Im Stoffwechsel verbrennt die Ofenwand allerdings auf Dauer mit und muss deshalb immer wieder erneuert werden. Das geschieht durch die Nahrung, indem wir gesunde Nahrungsmittel, vor allem Gemüse und in gewissem Umfang auch Obst mit hohem Antioxidantien- Gehalt auf den Speisezettel setzen.
An dieser Stelle setzt auch die Verantwortung der Eltern, Vorschulen und Schulen ein, alle Kinder, nicht nur die Mädchen, an den Geschmack von frischen Lebensmitteln zu gewöhnen.

Veröffentlicht am 8. September 2020 von Hinrich Hörnlein-Rummel bei Fragen wenden Sie sich bitte an praxis@hoernlein-rummel.de, Facharzt aus Oldenburg und Berlin

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