Omega-Fettsäuren

Bei diesen Fettsäuren handelt es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Was ist das überhaupt?

Dazu machen wir jetzt einen kurzen Ausflug in die Chemie.

Alle Fette bestehen aus Fettsäuren. Alle Fette bestehen aus Kohlenstoffatomen, das chemische Symbol ist C, die miteinander verbunden sind wie Eisenbahnwaggons. Jeder Waggon wird mit einem C gekennzeichnet. Die chemische Strukturformel sieht dann so aus.

In unserem Beispiel hat jeder Waggon zwei Kupplungen, das sind die Striche nach links und rechts, mit denen sich die C-Atome verbinden und  eine Achse, das sind die Striche nach oben und unten. Aan jeder Achse ist ein Rad. Bei den Fettsäuren ist dies ein Wasserstoffatom, das in der Chemie das Symbol H hat.

Der Grundkörper einer Fettsäure sieht deshalb so aus:

Wie wird diese Kohlenstoff-Wasserstoff-Kette nun zur Säure? Indem am ersten C-Atom eine sogenannte Carboxylgruppe andockt. Dabei handelt es sich um ein Sauerstoffatom, chemisch O und ein zweites Sauerstoffatom, das bereits ein Wasserstoffatom besitzt, chemisch OH. Das R in der Zeichung ist der Rest, in unserem Fall die Wasser-Kohlenstoffkette.

Das R in der Zeichung ist der Rest, in unserem Fall die Wasser-Kohlenstoffkette.

Und schon haben wir eine vollständige Fettsäure. Links die Lok aus einem C, einem O und einem OH, die sogenannte Carboxylgruppe, dann die Waggons, im Beispiel sind es 9 und ein weiteres H als Schlussleuchte. Viele solcher Fettsäuren ergeben dann das Fett, das wir dann im Fleich, der Wurst und den Streichfetten verzehren und verdauen.

Fettsäuren haben mindestens 4 C-Atome und in der Länge sind sie fast unbegrenzt. Kurze Fettsäuren sind vorwiegend im Öl zu finden und je länger die Kette, umso schwerer kann sie verdaut werden.

Das obige Beispiel ist eine gesättigte Fettsäure. Gesättigt heißt, dass an jedem C zwei H angedockt haben, also jeder Waggon auf 2 Rädern fährt.

Nun gibt es aber auch ungesättigte Fettsäuren, die sehen so aus:

Wir sehen hier, dass oben ein H fehlt. Damit der Zug aber nicht umfällt und entgleist, wird dieser Waggon an den nächsten zweifach angekoppelt. Das ist eine Doppelbindung und weil ein Rad fehlt ist dies eine ungesättigte Fettsäure. Würden jetzt mehrere Räder fehlen, dann haben wir eine mehrfach ungesättigte Fettsäure.

Und weil wir gerade so schön in der Chemie sind, noch eins drauf. Die Chemiker zählen die Kohlenstoffatome C, von der Schlusslaterne her durch. Das ist die Omegaposition. Wenn sie auf die erste Doppelbindung stoßen, wird die Fettsäure nach deren Position benannt. Im obigen Beispiel ist die Doppelbindung am 6. C von rechts. Es handelt sich deshalb um eine Omega-6-einfach ungesättigte Fettsäure.

Im nächsten Bild ist die Doppelbindung am 3. C vom Omegaende hergesehen, es ist deshalb eine Omega-3-Fettsäure.

Und im nächsten Bild haben wir zwei Doppelbildungen, also handelt es sich um eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Omega-3 oder Omega-6?

Sie erinnern sich, die erste Doppelbindung von der Laterne her gezählt gibt den Namen. Also ist eine Omega-3-mehrfach ungesättigte Fettsäure.

Warum macht die Natur so etwas und weshalb brauchen wir die Omegafette?

Wenn Sie sich die obige Formel ansehen, dann erkennen Sie, dass in der oberen H Reihe Lücken sind, während unten die H eng beieinander stehen. H sind elektrisch positiv geladen und stoßen sich gegenseitig ab.. Das bedeutet, dass sich die C Kette krümmt. Je mehr Doppelbindungen, umso komplexer ist die Krümmung. Und darum geht es der Natur. Sie braucht diese räumlichen Strukturen, um diese Omegafettsäuren in Membrane, Hormone und andere Strukturen einzubauen, weil diese nur mit Hilfe der Struktur funktionsfähig sind.

Um die vielfältigen Reparaturen, die täglich im Körper anfallen, bewältigen zu können, müssen wir ständig ausreichenden Vorrat an diesen Fettsäuren haben.

Die Omegafettsäuren sind essentiell. Das heißt, unser Körper ist nicht in der Lage, diese besondere Art der Fettsäuren herzustellen. Wir können gesättigte Fette herstellen, fast ohne Ende. Das macht der Körper, wenn wir zuviel essen. Dann wird die Nahrung, insbesondere Zucker und andere Kohlenhydrate in gesättigte Fettsäuren umgewandelt und im Bauch, Po, Beine abgelagert.

Ungesättigte Fettsäuren können wir nicht produzieren und müssen sie deshalb mit der Nahrung zu uns nehmen.

Dabei gibt es noch zwei Dinge zu beachten. Wie schon berichtet, sind diese Fettsäuren unter Spannung. Bekommen sie Energie, z.B. durch Erhitzen, dann platzen die Doppelbindungen auf und die dann freien Achsen verbinden sich mit einem H und werden zur gesättigten Fettsäure. Sie hat dann nur noch Kalorien, ist aber nicht mehr für die Zellreaparatur oder Aufbau geeignet.

Deshalb sollte man kaltgepresste Öle nehmen und diese nicht zum Braten verwenden und am besten kalt im Smoothie oder im Salatdressing zu sich nehmen oder in einer guten Nahrungsergänzung.

Das zweite ist ein Trick der Industrie.

Im Bild oben sind alle H der unteren Reihe vorhanden. Das nennt man die cis Position und sie erzeugt die Spannung und die Faltung der Fettsäure im richtigen Plan.

Die Industrie hat nun einen Trick ersonnen, hitzebeständige Omegafettsäuren zu erzeugen. Bei dieser Form wandert ein H noch oben, aus der cis in die trans Position. Die Fettsäure hat immer noch die Doppelbindungen, aber die Spannung ist weg. Dadurch wird sie zwar hitzebeständig, aber biologisch wertlos, weil die Strukturfaltung ausbleibt. Einige Forscher sind sogar der Meinung, dass sie gesundheitsgefährdend sind, weil sie die Position der cis Omegafettsäure einnehmen und damit Organfunktionen verhindern. Das ist als wenn Sie ein Auto haben, das so aussieht wie ein Auto, auch alle Bestandteile hat, aber nicht fährt, weil der Benzintank falsch angeschlossen ist.

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Immunstrategie, nicht nur in Zeiten von Corona · Teil 3

spermidin soja

Diese Strategie zielt auf die direkte Blockade speziell von Corona im Zellstoffwechsel. Das ist vergleichbar mit einem Räuber, dem man die Waffe weg nimmt.

Strategie 3 ist neu und beruht auf einer Studie, an der der bekannte Virologe Prof. Christian Drosten von der Charitè Berlin mitgewirkt hat und die im April 2020 veröffentlicht wurde. Man hat drei Substanzen im Laborversuch auf ihre antivirale Wirkung hin untersucht. Zwei dieser Substanzen sind nicht erhältlich bzw. können vom Darm nicht aufgenommen werden und stehen deshalb der Lunge, wo sich Covid-19 bevorzugt austobt, nicht zur Verfügung.

Die dritte Substanz ist ein körpereigener Stoff, ein sog. Bioamin, das auch aus Pflanzen gewonnen werden kann. Es handelt sich um Spermidin (hat mit Spermien nichts zu tun), das die zelluläre Müllabfuhr, die Autophagie mit regelt. Im Rahmen der Autophagie werden Stoffwechsel-Reste und Fremdstoffe, wie Viren abgebaut und entsorgt. 

Covid-19 greift dort ein, hemmt die Autophagie und kann sich dann prächtig vermehren und sich in den Nachbarzellen ausbreiten, weil es die Müllabfuhr der Zellen hemmt. In der Studie von Prof. Drosten und Kollegen konnte nun gezeigt werden, dass die Gabe von Spermidin diese Hemmung überwinden kann und die ‘Müllabfuhr’ und damit der Stopp der Virusvermehrung mit einer Wahrscheinlichkeit von 66% wieder läuft. 

Punkt 3 meiner Anti-Corona-Strategie ist deshalb ein Nährstoffpräparat, das fast ausschließlich Spermidin enthält. Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt und es als Nahrungsergänzungspräparat zugelassen ist, bestehen keine Gefahren oder gefährlichen Nebenwirkungen.

Ein Nahrungsergänzungspräparat ist kein Medikament, sodass auch keine Aussagen über eine Wirkung gemacht werden kann. Mit Sicherheit kann aber gesagt werden, dass der individuelle Nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit den relativ niedrigen Preis für eine Tagesdosis von nur einer Kapsel am Tag übersteigt.

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Immunstrategie, nicht nur in Zeiten von Corona · Teil 2

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Diese Strategie ist etwas komplexer als die Strategie 1. Dafür ist sie aber auch für Veganer geeignet.

Ich baue hier auf die Extrakte dreier Pflanzen, die alle drei bekannt sind, bei der Virusbekämpfung bislang aber nicht richtig entdeckt wurden.

Es sind die Burma-Alge, der Zunderschwamm und das Olivenblatt. Auch hier möchte ich Ihnen die wissenschaftlichen Details ersparen. Wenn Sie eine Literaturauswahl per PDF wünschen, dann einfach eine Mail an info@lindstore.de  senden.

Grundsätzlich ist bei allen drei Substanzen die antivirale Wirkung wissenschaftlich erwiesen. Der physiologische bzw. biochemische Weg ist aber noch nicht gesichert aufgeklärt.

Zellen können sich gegen Viren schützen, indem sie eine Art Schutzfilm über sich legen. Eine Art Schmierseife, auf der die Viren ausrutschen oder Klarsichtfolie, durch die sie nicht durchkommen.

Ganz gleich, welches Bild Sie wählen, Voraussetzung für die Bildung des Schutzschildes ist, dass genügend Baustoffe vorhanden sind. Und weil in Krisenzeiten, in denen viele Viren unterwegs sind, viele Baumaterialien gebraucht werden, braucht die Zelle auch viel Nachschub.

Mit den oben genannten Pflanzenextrakten kann der Körper sozusagen volltanken. Die Burma-Alge und der Zunderschwamm enthalten Glukane, das sind Mehrfachzucker, die in sehr unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen. Auf der Zelloberfläche können sie durch biophysikalische und biochemische Veränderungen einen Schutzfilm bilden, in dem das Virus buchstäblich kleben bleibt und dann vom Immunsystem, auch mit Hilfe der IgGs aus dem Colostrum, außer Gefecht gesetzt werden können.

Sowohl der Algen- als auch der Zunderschwammextrakt arbeiten dabei synergistisch. Wichtig ist, dass es bei den Algenextrakten auch wieder große Unterschiede gibt. Im Reagenzglas-Versuchen konnte gezeigt werden, dass die antivirale Wirkung bei unterschiedlichen Algenarten und unterschiedlichen Viren zwischen 0% und 100% beträgt. Auch das ist wichtig zu wissen, wenn man ein solches Präparat kauft. Die meisten haben eine allgemeine gesundheitliche Wirkung, nur wenige enthalten die Stoffe, die vor Viren aktiv schützen.

Algenpräparate sind Nahrungsergänzungsmittel. Kein Hersteller muss eine Angabe über die spezielle Algenart machen, die sein Produkt enthält, sodass man als Laie bei der Auswahl leicht überfordert ist und vom gekauften Produkt möglicherweise enttäuscht wird, was die antivirale Kompetenz anbelangt.

Das dritte im Bunde ist der Olivenblattextrakt mit Elenolischer Säure. Wenn Sie googeln, dann werden Sie zwar bei Olivenblattextrakten fündig werden, aber nur mit Mischextrakten, die vor allem Oleuropein enthalten. Letzeres ist ein Polyphenol, durchaus gesund, aber nicht besonders antiviral.

Die Substanz des Olivenblattes, das zum Virenschutz erheblich beitragen kann, ist die Elenolische Säure. Die ist in den Mischpräparaten zwar auch vorhanden, aber nur in niedrigen Konzentrationen, die bei starkem Virenbefall nicht viel zum Schutz der Zellen beitragen können. Nach meiner Meinung, und der meiner Arbeitsgruppe, beginnt die wirksame Konzentration bei 4% Elenolischer Säure im Extrakt. Besser sind 8%. Dann kann man daraus, zusammen mit den anderen Substanzen eine Kapsel oder Tablette bauen, von der man einen vernünftigen Schutz und Unterstützung der Therapie im Krankheitsfall erwarten kann, ohne literweise schwache Auszüge trinken zu müssen, um einen vergleichbaren Wert zu erreichen.

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Immunstrategie, auch in Zeiten von Corona · Teil 1

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Ansatz 1 ist die Einnahme eines natürlichen Viren- (und Bakterien-) killers.

Aber leider ist dieser Ansatz kein guter Tipp für Veganer. Es handelt sich nämlich um Kolostrum, die Vormilch der Kuh, die sogenannte Biestmilch.

In den ersten Tagen nach dem Kalben, produziert die Kuh keine Milch, sondern Kolostrum. Dieses Kolostrum ist voll mit Immunstoffen, insbesondere Immunglobulinen. Das sind die Stoffe, die das Immunsystem produziert, um Krankheitserreger unterschiedlicher Genese anzugreifen und ihre Aktivität zu hemmen.

Das Kälbchen, das bei Geburt noch über keine eigene Immunabwehr verfügt, wird auf diese Weise so lange vor Infektionen geschützt, bis das eigene Immunsystem angesprungen ist und ausreichend eigene Immunstoffe produziert.

Die von der Kuh produzierten Immunstoffe sind den menschlichen sehr ähnlich, z.T. identisch, so dass wir uns Kolostrum zur eigenen Immunabwehr zu Nutze machen können. 

Wissenschaftlich ist der Effekt bewiesen. So wurde z.B. vor ein paar Jahren eine Studie von Maria Cesarone veröffentlicht, die die Wirksamkeit bei Grippe-Infektionen nachgewiesen hat. Diese Studie erfüllt alle Evidenzkriterien, sie ist doppelblind, randomisiert und experimentell und zeigt die Überlegenheit von Kolostrum gegenüber Placebo. 

Spannend ist, dass in der Studie auch Kolostrum gegen Grippeimpfung untersucht wurde und Kolostrum auch hier überlegen war. Sowohl, was die Erkrankungszahlen, Schwere der Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und auch die Kosten betraf.Wenn Sie die Studie lesen oder sonst noch mehr Infos zu Kolostrum haben wollen, dann schicken Sie mir eine eMail info@lindstore.de und Sie bekommen die Dokumente zugesendet.

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Blasenentzündungen

Viele Frauen haben es mit vielen, spezifisch weiblichen Problemen zu tun.

Ein „Favorit“ ist die Blasenentzündung. Statistisch ist jede Frau einmal im Leben davon betroffen, und wer sie hatte, kann sie zu 50% in eben diesem Jahr noch einmal bekommen.

Ursache ist die – im Vergleich zum Mann – kurze Harnröhre, durch die Krankheitserreger schneller und erfolgreicher als beim Mann vorankommen.

Allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille. Die andere: Nicht alle Frauen erkranken an der Blase. Das hängt auch von der Aktivität und Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab, ob sich ein Krankheitserreger ansiedeln kann oder nicht. Und das Immunsystem ist in vielerlei Hinsicht sowohl positiv als auch negativ zu beeinflussen.

Ein psychisch stabiler Mensch, das gilt für Frauen und Männer, hat ein sieben Mal leistungsfähigeres Immunsystem als ein depressiver Mensch.

Ein gesundes Verdauungssystem beeinflusst das Immunsystem positiv, da die jungen Immunzellen im Darm „trainiert“ werden.

Gesunde, d.h. nährstoffreiche Ernährung hat demnach positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Das gleiche gilt für Hygiene und Psychohygiene, einschließlich Schlaf und einem ausgewogenen sozialen Umfeld bzw. Sozialverhalten.

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Alternativen zu Antibiotika

Gibt es überhaupt Alternativen zu den Antibiotika?

In vielen Fällen schon. Insbesondere dann, wenn keine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt. Man kann beruhigt erst mal Alternativen versuchen.

Mein Favorit ist Colostrum. Colostrum ist die Vormilch der Kuh, die in den ersten 7 Tagen nach dem Kalben entsteht. Sie enthält in hohen Konzentrationen Immunstoffe, die das Kälbchen, das bei Geburt noch keine Immunabwehr hat, vor Infektionen schützt.

Colostrum ist eine Art Bio-Antibiotikum ohne negative Auswirkungen auf Darmbakterien und Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, da die in ihm enthaltenden Immunstoffe nicht generell Bakterien töten, sondern Krankheitskeime selektiv binden und an ihrer Aktivität hindern.

Colostrum ist aber nicht gleich Colostrum. Die Unterschiede sind groß und hängen von vielen Faktoren ab, u.a. auch von dem Herstellungsland des Rohproduktes. Weitere Infos finden Sie in meinem Beitrag Kolostrum Qualitäten auf dieser Homepage.

Wenn die Mitochondrien-Leistung um 60% und mehr verringert ist, beginnen die ersten Symptome. Je nachdem was stärker geschädigt oder mehr belastet ist, müssen wir entweder mit mehr körperlichen  oder mit mehr psychischen Symptomen oder mit Symptomen auf beiden Ebenen rechnen.

Im üblichen hausärztlich-internistischen Labor lässt sich jedoch nichts nachweisen, ebenso im Röntgenbild. An den Tagen, an denen die Zellenergie – biochemisch: ATP – besonders niedrig ist, ist die Symptomatik stark, an den anderen Tagen mäßig, oder aber der Mensch ist symptomfrei.

Umwelteinflüsse, die Zellenergie kosten, verschlechtern den Zustand. Deshalb fühlen sich viele bei Wetterwechsel schlechter als bei stabilem Sonnenschein.

Schlussendlich quälen sich die Patientin/der Patient, und die Ärztin/der Arzt können nichts „finden“. Jetzt wird der leidende Mensch entweder als simulierend, psychisch krank oder Weichteilrheumatiker wahrgenommen.

Die Diagnosen sind dann Neurose, Burnout, Depression  oder Fibromyalgie.

Man kann schon erahnen, warum Frauen hier häufiger als Männer betroffen sind. Auch wenn beide Geschlechter gleichen Belastungen ausgesetzt sind und identische Risikofaktoren haben, kommen bei den Frauen  „Pille“ und die, im Vergleich zu Männern, häufigeren Antibiotikabehandlungen aufgrund von Blasenentzündungen hinzu.

Die häufigsten Infektionen werden aber gar nicht durch Bakterien, sondern durch Viren erzeugt. Bei Viren helfen Antibiotika gar nicht. Dort können aber sowohl Colostrum, aber auch andere antivirale Substanzen, wie z.B. Ingwer, Meerrettich, Hagebuttenpulver usw. und vor allem meine Favoriten Zunderschwamm, Burmaalge und ein Extrakt aus dem Olivenblatt – die Elenolische Säure – hilfreich sein.

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