Schwangerschaft, Spaltbildungen & Fehlgeburten

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Schwangerschaft bedeutet Höchstleistung. Das Wachstum des Kindes fordert der Mutter alles ab. Eine energetisch ungünstige Ausgangssituation kann zum einen dazu führen, dass es nach Absetzen der „Pille“ erst gar nicht zur Schwangerschaft kommt oder, dass die Schwangerschaft mit Komplikationen oder vorzeitiger Beendigung einhergeht.

Nimmt eine Frau jahre- oder jahrzehntelang die „Pille“ ein, ist der Nährstoffgehalt, einschließlich der der Folsäure (wenn nicht substituiert wird) beim Absetzen am niedrigsten. Kommt es jetzt zur Schwangerschaft, und das ist ja der Grund des Absetzens, besteht die große Gefahr der Missbildung. Folsäuremangel in den ersten 14 Schwangerschaftstagen ist die Hauptursache, vielleicht der einzige Grund, für Missbildungen im Sinne von Spaltbildungen. Dazu gehören Mund- und Kieferspalten (Hasenscharte, aber auch Rückenspalten (spina bifida). 

Der Folsäuremangel stört die Teilung des ersten Keimblattes, und dadurch kommt es weiterhin zu den beschriebenen Störungen.

Bereits in diesem Stadium sind dann viele Schwangerschaften beendet.  Der Embryo überlebt nicht, ohne dass es die Mutter mitbekommt. Ein Teil der Embryos endet später als Tot- oder Fehlgeburt, und 2000 Babys kommen in Deutschland Jahr für Jahr mit Spaltbildung auf die Welt.  Die unzureichende oder fehlende Folsäureversorgung der Mutter in den ersten 2 Wochen der Schwangerschaft begründet das.

Die in Deutschland übliche Praxis, Folsäure den Schwangeren zu geben ist zwar löblich, da in der Schwangerschaft der Bedarf erhöht ist, kommt aber in diesen Fällen zu spät, da eine Schwangerschaft üblicherweise erst nach dem Ausbleiben der Monatsregel, also nach ca. 4 Wochen, festgestellt wird.

Deshalb bin ich ein großer Verfechter der Substitution von Nährstoffpräparaten parallel zur Einnahme der „Pille“. 

Die Folsäureminderung durch die „Pille“ hat noch zwei weitere Aspekte: Zum einen ist Folsäure beim Aufbau der roten Blutkörperchen beteiligt. Da viele Frauen an Blutarmut leiden, kann ein Folsäuremangel diese noch verstärken. Besonders Frauen, die regelmäßig menstruieren, verlieren kontinuierlich Blut, so dass auch diese Frauen, auch wenn sie nicht die „Pille“ nehmen, zusätzlich Folsäure (und Eisen) bekommen sollten.

Zum anderen ist Homocystein zu nennen. Das ist eine Stoffwechselschlacke, die aus dem Abbau einer lebensnotwendigen schwefelhaltigen Aminosäure entsteht. 

Folsäure trägt zum Abbau dieses Abfallproduktes bei. Ein erhöhter Homocysteinspiegel fördert demnach Demenzen und Depressionen, von denen Frauen wiederum besonders betroffen sind. 

Außerdem führt erhöhtes Homocystein zu einer Art Verklebung der Blutgefäße, die wiederum die Gefahr von Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht

Auch hier leistet die „Pille“ Vorschub, und die Gefahr kann durch eine kleine, zusätzliche und tägliche Nährstoffgabe verringert werden.

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Frauen & Depression

In anderen Beiträgen habe ich schon einige Gründe angesprochen, weshalb Frauen häufiger depressiv als Männer sind. Da rangiert an erster Stelle das durch die ‘Pille’ bedingte Nährstoff-Ungleichgewicht, gefolgt von der Schädigung der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, durch Antibiotika, und weiterhin die höhere Quote an Brustkrebserkrankungen.

Es gibt aber noch mehr Gründe.

Das kann mit sexuellem Missbrauch beginnen, von dem Mädchen häufiger als Jungen betroffen sind, geht über berufliche Ungleichbehandlung, Doppelbelastung durch Beruf und Familie bis hin zu der Pflege älterer Familienangehöriger.

Das kann zu psychischem Stress führen.

Psychischer Stress ist Stress, und psychische Funktionen sind Leistungen des zentralen Nervensystems, in allererster Linie Leistungen des Gehirns.

Psychische Stabilität ist auch von der Leistungsfähigkeit der Nervenzellen abhängig, und diese funktionieren im Großen und Ganzen genauso, wie jede andere Körperzelle auch.

Sie sind abhängig von der zur Verfügung stehenden Energie und den zur Verfügung stehenden Nährstoffen.

Die Aufgabe der Nervenzellen ist es, Neurotransmitter zu bilden, die zwischen den Zellen Signale übertragen, die dann durch die Vernetzungsmuster zu Gedanken und Gefühlen werden.

Die Informationsübertragung geschieht durch Überträgerstoffe, die sog. Neurotransmitter. Diese Neurotransmitter werden von der einen Nervenzelle ausgeschüttet und von der anderen aufgenommen. Dadurch wird in den Zellen ein elektrischer Reiz erzeugt, den man als Hirnstrom mit entsprechenden Geräten messen kann.

Für die regelrechte Übertragung sind Menge und Qualität der Botenstoffe und die Fähigkeit der Empfängerzelle, adäquat zu reagieren, von Bedeutung.

Können Nervenzellen z.B. einen wichtigen Botenstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stellen, bleiben Antworten und Reaktionen aus.

Einer der bekanntesten Botenstoffe ist das Serotonin. Kommt es zum Mangel, dann reagiert das Gehirn depressiv. Die schulmedizinische Behandlung setzt deshalb Medikamente ein, die das vorhandene Serotonin länger bei der Empfängerzelle hält, sodass in Folge mehr Signale erzeugt werden können. Gelingt das, dann flaut die Depression wieder ab.

Die Ernährungs- und Nahrungsergänzungsstrategie zielt darauf ab, Stress zu mindern oder abzubauen, Stoffwechselblockaden oder funktionelle Mängel zu beseitigen und so den Nervenzellen die Möglichkeit zu geben, ausreichend Botenstoffe zu bilden, sodass die depressive Reaktion nicht auftritt.

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Krebszelle vs. Normale Zelle

Ein wichtiges Thema für Frauen ist Brustkrebs 

Grundsätzlich können auch Männer Brustkrebs  bekommen, wenn auch dies selten ist. Denn auch sie haben Brüste und Brustdrüsen, wenn auch in weitgehend verkümmerter Form. 

Krebs  hat vermutlich viele Ursachen. Beim Brustkrebs sind genetische und hormonelle Ursachen bekannt. Darüber hinaus gibt es zahllose Stoffe, die als potentiell krebserregend gelten.

Seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Krebszellen und gesunden Zellen bekannt.

Hier ist die Energieversorgung zu nennen. Otto Warburg, ein Biochemiker, hat den Nobelpreis für seine Entdeckung erhalten: Eine Krebszelle bezieht ihre Energie, also ATP, die Energiewährung der Zelle, nicht aus den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, , also nicht aus der ‘Verbrennung’ mit Sauerstoff, sondern aus Zuckervergärung. 

Viele Jahrzehnte glaubte man, dass ein Defekt der Mitochondrien dahintersteckt. Heute weiß man, die Mitochondrien sind nicht defekt, sondern lediglich abgeschaltet. Das ist vergleichbar mit einem Kühlschrank, der nicht mehr funktioniert, wenn die Sicherung herausgesprungen ist.

Vor ein paar Jahren hat der Forscher Prof. Dr. Michael Ristow, früher Deutsches Institut für Ernährungsforschung, später Friedrich-Schiller-Universität Jena,der jetzt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich  lehrt, in einem sensationellen Experiment diese These  bewiesen. 

Er hat den Krebszellen eines Rattendickdarms einen biologischen Schalter, Frataxin, injiziert und damit erreicht, dass die Mitochondrien wieder gearbeitet haben, sodass ATP wieder durch die ‘Verbrennung’ von Zucker mit Sauerstoff hergestellt werden konnte.

Mit diesem Experiment konnte er beweisen, die Mitochondrien waren voll funktionsfähig, hatten aber ‘geschlafen’.

Die eigentliche Sensation folgte aber etwas später. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Krebszellen zu normalen Darmzellen zurück.

Mit diesem Experiment wurden viele Theorien der komplementären Krebstherapien bestätigt.

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Rauchen & Cellulite

vitamin c

Nährstoffmängel & Nährstoffdiebe beeinträchtigen die Aktivität des Immunsystems negativ. Damit sind wir bei den Nährstoffräubern. Rauchen steht hier ganz weit vorn – auch bei Frauen!

In einem einzigen Zug einer Zigarette findet man ca. 1 Milliarde Freie Radikale, die etwa zur Hälfte im Körper bleiben & dann entgiftet werden müssen. Würde der Körper das nicht leisten können, dann wäre der Mensch schon nach einer Zigarette in einem sehr bedrohlichen Zustand.
Entgiftung des Zigarettenrauchs im Körper geschieht über Nährstoffe, allen voran durch Vitamin C. Pro Freies Radikal ein Molekül Vitamin C. Pro Zug einer Zigarette werden also 500 bis 600 Millionen Vitamin C Moleküle verbraucht.

Mit dem Vitamin C verhält es sich so, wie mit dem Euro im Portemonnaie: Einmal ausgegeben ist der weg!
Das verbrauchte Vitamin C steht dem Stoffwechsel –  damit dem Immunsystem – nicht mehr zur Verfügung. Die Knappheit macht sich dann durch eine verminderte Immunabwehr & durch eine erhöhte Krankheitsneigung bemerkbar.
Und nicht nur dort. Kollagen ist einer der Grundbausteine unseres Bindegewebes. Ob Knochen, Bänder, Sehnen oder Haut – ihre Stärke, Belastbarkeit & Elastizität sind von der Verfügbarkeit & der Qualität von Kollagen mit abhängig. Die bei Frauen unbeliebte Orangenhaut wird auch von diesen Faktoren beeinflusst.
Kollagen besteht aus Eiweißfäden. Dieses Eiweiß ist im Urzustand so belastbar, so reißfest wie Dr. Oetkers Pudding! Erst wenn diese Fäden per Brücken miteinander verknüpft sind, wird daraus ein belastbares Material. Je mehr Brücken, umso belastbarer & reißfester ist Kollagen. Die Brücken im Kollagen wiederum bestehen aus Vitamin C & da schließt sich der Kreis.

Je mehr Nährstoffräuber, umso weniger freies Vitamin C. Je weniger Vitamin C, umso mehr Verschleiß an Knochen, Bändern, Sehnen & Knorpel. Zudem verringert sich die Elastizität der Haut; Falten & Orangenhaut können die Folgen sein.

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Die Qual der Wahl. Welches Nahrungsergänzungsmittel ist empfehlenswert?

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Grundsätzlich gebe ich keine konkreten Produktempfehlungen. Aber dass meine Beiträge auf der Homepage eines Herstellers zu finden sind, hat sicher auch damit zu tun, dass ich grundsätzlich in dessen Produktqualität vertraue.

Lassen Sie mich aber das Dilemma an einem Alltagsbeispiel verdeutlichen. Würde ich einen Reisebericht über eine Fahrt mit einem BMW über die Alpen verfassen, so hieße es doch nicht, dass die Reise in einem VW anders verlaufen wäre. Hier läge es daran, dass beide Autos strengen Zulassungs- und TÜV-Regeln unterliegen. Sie unterscheiden sich zwar hinsichtlich Ausstattung, Komfort und Preis. Hinsichtlich Sicherheit unterliegen beide den gleichen Grundbedingungen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist das anders. Es gibt natürlich auch ein paar Grundregeln. Der Spielraum geht aber so weit, dass auch der größte Unsinn verkauft werden darf.

Um diese Aussage auf das Beispiel Auto zu übertragen: Als Nahrungsergänzungsmittel wäre auch ein Modell erlaubt, das nur rückwärts fährt und keine Bremsen hat. Um größeren Schäden bei den Nutzerinnen und Nutzern von Nahrungsergänzungsmitteln vorzubeugen, hat der Gesetzgeber den Herstellern verboten, direkte gesundheitliche Aussagen zu ihren Produkten zu machen und die Tageshöchstdosis so tief anzusetzen, dass niemand zu Schaden kommt.

Vor allem durch Letzteres ist auch der Effekt deutlich eingeschränkt und nach meiner Einschätzung sind über 95% aller Nahrungsergänzungsmittel im Supermarkt nutzlos und auch sehr viele aus der Apotheke. Aber auch die verbleibenden 5% haben keine Wirkung. Das klingt paradox, ist aber logisch. Eine Wirkung können nur Medikamente nachweisen, die aktiv in den Stoffwechsel eingreifen, wie z.B. Antidepressiva.

Nährstoffpräparate greifen nicht direkt in den Stoffwechsel ein, sondern verbessern lediglich die Voraussetzungen für die Stoffwechselabläufe. Dadurch kann ein Effekt erzielt werden, der dann landläufig als Wirkung missverstanden wird. Entscheidend ist aber der Nutzen. Ich kenne Medikamente gegen Alzheimer. Alle haben eine nachgewiesene Wirkung in der Gehirnzelle, der Stoffwechsel wird beeinflusst. Alle haben auch eine klinische Wirkung, also einen Effekt.
Bei Gedächtnistests mit Patientinnen und Patienten konnten sich einige, die sich zuvor nur zwei Zahlen oder Begriffe merken konnten, nach der Behandlung auf fünf Zahlen oder Begriffe steigern. Einen Nutzen hatten sie aber nicht. Die Patientinnen/Patienten waren weiterhin verwirrt und pflegebedürftig. Mit etwas Pech hatten sie sogar Nebenwirkungen im Sinne von Kreislaufschwäche, häufigeren Stürzen mit Knochenbrüchen und vorzeitigem Tod. Bei diesen Substanzen, von denen einige gar nicht zugelassen wurden, waren die Risiken zum Teil deutlich höher als der Nutzen bei zweifelsfreier Wirkung.

Bei Nahrungsergänzungsmittel kommt es deshalb darauf an, ob sie einen Effekt erzielen, und ob dieser Effekt einen Nutzen für die Verbraucher hat. Und das hängt ab von den enthaltenen Grundstoffen, deren Konzentration, Kombination und deren Dosierung.

Grundsätzlich sollten die Grundstoffe Bioqualität haben. Das ist aber nicht für jeden Grundstoff möglich. Deshalb ist das Biosiegel auch nicht entscheidend. Denn wenn der Hersteller, wegen des Biosiegels, wichtige Komponenten, die nicht in Bioqualität greifbar sind, weglässt, dann signalisiert das Siegel zwar Bioqualität, ansonsten ist es aber möglicherweise nur ein zweit- oder drittklassiges Produkt was den Nutzen angeht.
Füllstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker haben in Nahrungsergänzungsmittel nichts zu suchen. In Deutschland ist das für Hersteller verpflichtend. Bei ausländischen Erzeugnissen die man im Internet kaufen kann, sieht es bisweilen anders aus.

Aber auch bei inländischen Produkten gibt es „Fallen“. Phosphat ist in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten und steht in der Zutatenliste meist ganz oben. Je größer der Mengenanteil, desto höher wird der Stoff bei den Zutaten gelistet. Phosphor/Phosphat ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und für die Knochen wichtig. Allerdings ist Phosphat in nahezu jedem Fertiglebensmittel und in fast allen Softdrinks enthalten, sodass wir im absoluten Phosphatüberschuss leben. Im Nahrungsergänzungsmittel hat Phosphat nichts zu suchen, und ist deshalb billiges und leider erlaubtes Füllmittel, das die geringen Dosierungen der eigentlich wichtigen Stoffe überdecken soll.

Einzelstoffe sind grundsätzlich problematisch. Metalle regeln sich gegenseitig über die Niere. Mit hohen Einzeldosierungen kann man den Gegenspieler ‚aus dem Körper werfen‘ und dadurch einen Mangel erzeugen. Das gilt auch für Kombinationspräparate, die falsch aufgebaut sind und in höherer Dosierung eingenommen werden.

Meinen Patientinnen und Patienten rate ich fast ausschließlich zu einem Kombinationspräparat, das aus über 20 Komponenten besteht. Zur Begründung: Wir haben es im Körper mit Stoffwechselketten zu tun. Zum Beispiel Sauerstoff: Wir atmen ihn ein, er durchläuft viele Zwischenstufen, und er wird dann als Kohlensäure wieder ausgeatmet. Auf diesem Wege trifft er auf hunderte unterschiedliche Enzyme und macht ebenso viele Stoffwechselzwischenschritte. Dabei werden fast alle Vitamine und lebensnotwendige Mineralien benötigt.
Mit dem Kombipräparat werden alle Einzelschritte im ganzen Körper abgedeckt und mit den enthaltenen Pflanzenextrakten in ihrer Effizienz verstärkt. Hier ist für mich wichtig, dass die Einzelstoffe im richtigen Verhältnis zueinander stehen, so dass ich mit gutem Gewissen meinen Patientinnen und Patienten, je nach Zustand, raten kann, anstatt der gesetzlich erlaubten Kapsel am Tag, bis zu sechs Kapseln zu nehmen, ohne sich in gesundheitliche Schwierigkeiten zu bringen.

Geht es um spezielle Indikationen, zum Beispiel um Blutarmut oder Eisenmangel, – bei Frauen mit Regelblutungen nicht selten -, dann wähle ich ein Produkt, dessen Zusammensetzung Grundstoffe enthält, die das Problem lösen können. Beim Eisenmangel z.B. bevorzuge ich Curryblattextrakt, mit einer hohen Konzentration natürlich gebundenen Eisens, gepaart mit Vitaminen, die die Eisenaufnahme im Darm begünstigen. Darüber hinaus hat der Currybaum, der wissenschaftlich Murrya Koenigii heißt, weitere positive Eigenschaften.

Zitat aus ‚Useful tropical database‘ „Curryblatt enthält mehrere medizinisch aktive Bestandteile, darunter ein Glykosid namens Koenigin, ein ätherisches Öl und Tannine. Es ist ein wärmendes, stark aromatisches Kraut, das den Appetit und die Verdauung verbessert. Die Blätter, Wurzeln und Rinde können alle intern zur Behandlung von Verdauungsproblemen verwendet werden. Es wurde gezeigt, dass die Blätter die Verdauungssekrete erhöhen und Übelkeit, Verdauungsstörungen und Erbrechen lindern. Die Blätter können intern bei Verstopfung, Koliken und Durchfall eingesetzt werden. Die Blätter können äußerlich als Packung zur Behandlung von Verbrennungen und Wunden angewendet werden. Der mit Limettensaft (Citrus aurantiifolia) vermischte Fruchtsaft wird angewendet, um Insektenstiche und Stiche zu lindern.“

Natürlich gebundenes Eisen ist in der Regel im Gegensatz zu Eisensalzen gut verträglich, und ich kann auch hier als ärztlicher Berater bedenkenlos die Dosis solange erhöhen, bis ein messbarer Effekt eintritt. In diesem genannten Fall kann das eine Besserung der Blutwerte bedeuten oder einen Rückgang der Müdigkeit oder eine Steigerung der Leistungsfähigkeit.
Für Sojapräparate und die anderen Indikationen, die ich in anderen Beiträgen angesprochen habe, gilt das auch. Grundsätzlich gilt für die Dosierung: Halten Sie sich an die Empfehlung des Herstellers. Wenn Sie höher dosieren wollen, dann holen Sie sich den Rat eines in Nährstofftherapien erfahrenen Arztes/Ärztin oder Therapeuten/in ein.

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Frauengesundheit – die Zeit bis zur Schwangerschaft

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Eine Information über Frauengesundheit zu schreiben hat viele sinnvolle Gründe. Der Wichtigste ist, dass Frauen bei einigen Krankheiten viel häufiger als Männer betroffen sind.
Beispiele hierfür sind Depressionen, Fibromyalgie, Blasenentzündungen und Brustkrebs, um nur einige Erkrankungen zu nennen. Hinzu kommen Risiken und Zustände, wie z.B. Schwangerschaft, Geburt, Menstruationsbeschwerden und Wechseljahre.
Die Unterschiede gehen bis in die Stoffwechselbedingungen hinein, wo Frauen – z.B. bezogen auf den Alkoholabbau – eine halb so große Entgiftungskapazität wie Männer haben.

Zu den Unterschieden im Detail:
Den ersten großen Unterschied zwischen männlich und weiblich erkennt man schon bei der Geburt. Ich meine damit nicht die anatomische Ausprägung der Geschlechtsorgane, sondern die Anlage der Keimzellen.
Bei Mädchen ist der komplette Satz der späteren Eizellen bereits bei der Geburt vorhanden. In der Pubertät, dem Zeitpunkt der ersten Regelblutung, reift Eizelle für Eizelle langsam heran, und monatlich wird sie durch den Eisprung zur Befruchtung freigegeben.
Bei Männern ist dies vollkommen anders. Nach der Ausreifung der Hoden werden die Samenzellen täglich frisch produziert und stehen dann für den Zeugungsakt zur Verfügung.
Vom ersten Lebenstag an sind die Keimzellen der Mädchen allen Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt. Vom ersten Eisprung bis zur ersten Schwangerschaft vergehen heutzutage 10 bis 20 Jahre. In dieser Zeit bestehen viele Risiken und Gefahren, die sich negativ auf die vorhandenen Eizellen auswirken und diese schädigen können.
Das fängt mit Fehlernährung an, geht weiter über Krankheiten, Medikamentennebenwirkungen, elektromagnetische Strahlen, insbesondere durch Handys und vieles andere mehr. Das kann z.B. einen unerfüllten Kinderwunsch, Fehl- oder Totgeburten oder Missbildungen beim Kind aufgrund von Schädigungen des Erbgutes in den Eizellen zur Folge haben.
Aus dieser medizinischen Tatsache heraus, ergibt sich eine ganz besondere Verantwortung für den eigenen Körper, die Männer in dieser Form und in dieser Beziehung nicht tragen.
Bei den meisten Menschen ist das eigene, möglichst gesunde und leistungsstarke Kind ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Lebenswunsch.
Um sich diesen Wunsch erfüllen zu können, ist es wichtig, die einzelnen Gefahren zu kennen und die richtigen Wege zu gehen, um die Gefahren einer Schädigung zu meiden oder zumindest zu minimieren.

Einige Gefahren sind nicht zu vermeiden: z.B. das Alter. Je älter eine Frau ist, desto größer ist das Risiko ein geschädigtes Ei zur Reife und damit zum Eisprung zu bringen. Andere Risikofaktoren können jedoch gemildert werden.
Jede Zelle hat körpereigene Konservierungsstoffe, die die Zellen, auch die Eizellen, vor Beschädigungen schützen. Geschädigt werden Zellen durch Freie Radikale. Freie Radikale sind Stoffe, die bei jedem Stoffwechselvorgang entstehen, z.B. auch in jeder Sekunde bei der Umwandlung von Atemsauerstoff in
Zellenergie.
Diese Konservierungsstoffe sind Antioxidantien. Das sind überwiegend Vitamine; am bekanntesten sind Vitamin C 2 und Vitamin E, 3 aber auch tausend andere Stoffe, die im Körper vorkommen. Das Ganze funktioniert so ähnlich wie ein Ofen: Die Freien Radikale sind die Flammen, und die Antioxidantien die Ofenwand. Im Stoffwechsel verbrennt die Ofenwand allerdings auf Dauer mit und muss deshalb immer wieder erneuert werden. Das geschieht durch die Nahrung, indem wir gesunde Nahrungsmittel, vor allem Gemüse und in gewissem Umfang auch Obst mit hohem Antioxidantien- Gehalt auf den Speisezettel setzen.
An dieser Stelle setzt auch die Verantwortung der Eltern, Vorschulen und Schulen ein, alle Kinder, nicht nur die Mädchen, an den Geschmack von frischen Lebensmitteln zu gewöhnen.

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