Burn Out & Trauma

burnout

Wussten Sie schon, dass ein Burn Out häufig mit einer Nebennierenschwäche zu tun hat & diese wiederum mit Trauma?
Und was die Lösung hierfür ist?

Von einem Burn Out, also Symptomen von Erschöpfung, Kraftlosigkeit & Depression, ist fast jeder zweite Deutsche einmal in seinem Leben betroffen.
Wer einmal in einem Burn Out war, weiß wie schwer es ist hier wieder heraus zu finden, einfach weil dem Körper die Kraft & Energie dazu fehlt.
Die Ursache wird häufig in zuviel Arbeit, Stress oder Lebensumbrüchen gesehen. Das ist erst einmal richtig. Diese können der Auslöser für ein Burn Out sein.
Aber sie sind nicht die Ursache!!!

Die Ursache ist vielen, oft auch Ärzten völlig unbekannt.
Sie liegt nämlich sehr oft in einer Nebennierenschwäche. Wird diese nicht behandelt kann das Burn Out nicht gehen, der Betroffene wird einfach nicht mehr gesund.
Die Nebennieren produzieren über 40 Hormone, unter anderem Adrenalin & Cortisol. Bei zu viel Stress wird vermehrt Adrenalin & Cortisol ausgeschüttet.
Bei traumatisierten Menschen ist Stress ein Dauerzustand, insbesondere wenn sie unter mehreren & länger andauernden Traumatisierungen (komplexe Traumatisierung) leiden.
Die Folge davon ist, dass sich die Nebennieren irgendwann erschöpfen.

In meiner Praxis erlebe ich das bei vielen Klienten, allerspätestens wenn sie das 40. oder 50. Lebensjahr erreicht haben, oft wesentlich früher.

Folgende Symptome weisen auf eine Nebennierenschwäche hin:
• Sie kommen morgens nicht aus dem Bett & fühlen sich schon beim Aufstehen erschöpft.
• Abends erleben Sie eher ein Energiehoch.
• Sie brauchen ständig Stimulanzien wie Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, Schokolade, Zigaretten &/oder Süßigkeiten, um über den Tag zu kommen.
• Sie sind innerlich unruhig.
• Sie erleben gesteigerte Ängste & Depressionen.
• Sie haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Ihr Gedächtnis lässt nach.
• Sie sind schnell ungeduldig.
• Sie leiden an Schlaflosigkeit.

Bleibt die Nebennierenschwäche weiterhin unerkannt, kann es zu einer Immunschwäche & diversen Erkrankungen kommen, denn die Zellabwehr funktioniert dann ebenfalls nicht mehr gut.
Eine Nebennierenschwäche lässt sich sehr einfach über einen Cortisoltest (Speicheltest) feststellen.
Anhand dieses Testes kann ein detailliertes Tagesprofil erstellt werden, welches genau darstellt, wann & in welchem Umfang Ihre Nebennieren Cortisol ausschütten.
Entsprechend dem Ergebnis verordnet Ihr Arzt oder Heilpraktiker Ihnen dann Ihre Medikation.
Wenn Sie Glück haben, reichen hochdosierte Vitamine/Mineralstoffe aus, dazu manchmal noch ein homöopathisches Komplexmittel.
Unterstützend kann auch die Gabe von Nebennieren-Zellextrakten aus Rinder-Nebennieren sein.
Diese haben mehrheitlich keine Nebenwirkungen & liefern wichtige Bausteine für die Wiederherstellung einer gesunden Nebennierenfunktion.

Da eine Nebennierenschwäche lebensgefährlich werden kann, sollte sie in jedem Fall von einem Arzt oder Heilpraktiker behandelt werden.
Wichtig ist nun auch, dass Sie Ihren Lebenswandel umstellen – mehr Ruhe, mehr Rhythmus, Ernährungsumstellung, kein Koffein & nur moderater Sport.
Zuviel Sport führt zur weiteren Erschöpfung.
Und: untersuchen Sie Ihre Biographie darauf, ob Sie mehrere Traumata erlebt haben.
Sollte dies der Fall sein, dann suchen Sie sich einen guten Traumatherapeuten, am besten einen, der körperorientiert arbeitet, so wie mit Somatic Experiencing.
Denn Ihr Nervensystem muss nun lernen sich besser zu regulieren, so dass die Nebennieren wieder mehr entlastet werden.

So finden Sie Ihren Weg aus Erschöpfung & Burn Out!

Beitrag von Gastautorin Christine Seidel:
Christine Seidel ist Heilpraktikerin (Psychotherapie), Dipl. Sozialpädagogin & Autorin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Traumatherapie. Hier ist sie sowohl Expertin als auch Betroffene.
Sie verantaltet neben der Einzel- auch Gruppenarbeit sowie Workshops, z.B. Basics für Traumabetroffene.
Christine Seidel ist in den verschiedenen Verfahren ausgebildet, u.a. in ‚Somatic Experiencing‘ nach Dr. Peter Levine, EMDR, TRIMB, Traumafachberatung & -pädagogik (DeGPT), ‚Tiefenpsychologisch fundierter & existentiell orinentierter Psychotherapie‘ nach Christian Meyer, NLP, systematisches Coaching, Familienaufstellung & Thetahealing.
Ihre Arbeit ist durch Klarheit, Effizienz, hohe Empathie & eine gute Intuition gekennzeichnet. Sie verwendet dabei neueste Erkenntnisse der Neurobiologie & der Bewusstseinsforschung.

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Was ist ein Trauma?
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Darmflora

milchsäure darmflora darm probiotisch

Der Bruder eines Milchsäure-Präparates sollte eine Kapsel mit Milchsäurebakterien sein. Diese Bakterien unterstützen das Geschehen im Dickdarm. Der Darm ist mit Bakterien besiedelt. Beim Menschen wird geschätzt, dass es sich um 500 bis 1.000 verschiedene Arten handelt und pro Gramm Darminhalt bis zu 1 Billion Bakterien enthalten sind.

Die riesige Menge belegt deren Bedeutung. Sie sind dazu da, die Restnahrung aufzuschließen und unsere Ernährung sicherzustellen. Ohne diese mikroskopisch kleinen Lebewesen in unserem Darm würden wir mit vollem Bauch verhungern.

Auch die Vielzahl von Arten ist wichtig. Zum einen haben sie unterschiedliche Aufgaben, zum anderen halten sie sich gegenseitig im Zaum und verhindern, dass der eine oder andere Stamm zum Krankheitserreger ausartet.

Allerdings reagieren unsere Darmbewohner auf bestimmte Ernährungsgewohnheiten, Fremdstoffe und Medikamente, insbesondere Antibiotika sehr sensibel.

Ernährung mit hohem Zuckeranteil z.B. fördert bestimmte Hefen, die sich dann besonders gut vermehren und über ihre eigenen Stoffwechselprodukte den Körper beeinflussen, ihn in gewisserweise vergiften können. Daraus können z.B. chronische Entzündungen, Schmerzen, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten u.a. entstehen.

Antibiotika werden eingesetzt, um Krankheitskeime abzutöten. In der Regel machen sie das auch, aber halt auch im Darm. Das Antibiotikum kann nicht zwischen gutem Bakterium und bösem Feind unterscheiden. Ein Teil der dortigen Bakterien wird stärker, ein anderer schwächer getroffen. Die, die besser überlebt haben, entwickeln sich danach stärker und schneller und dominieren dann die anderen.

Man nennt dies Dysbiose mit der Folge, dass die zuvor vorhandene Harmonie verloren geht und die dominante Gruppe den Darmstoffwechsel bestimmt. Das kann dann dazu führen, dass bestimmte Vitamine nicht mehr ausreichend im Darm produziert oder aufgenommen werden und eine partielle Fehl- oder Mangelernährung entsteht.

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Krebszelle vs. Normale Zelle

Ein wichtiges Thema für Frauen ist Brustkrebs 

Grundsätzlich können auch Männer Brustkrebs  bekommen, wenn auch dies selten ist. Denn auch sie haben Brüste und Brustdrüsen, wenn auch in weitgehend verkümmerter Form. 

Krebs  hat vermutlich viele Ursachen. Beim Brustkrebs sind genetische und hormonelle Ursachen bekannt. Darüber hinaus gibt es zahllose Stoffe, die als potentiell krebserregend gelten.

Seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Krebszellen und gesunden Zellen bekannt.

Hier ist die Energieversorgung zu nennen. Otto Warburg, ein Biochemiker, hat den Nobelpreis für seine Entdeckung erhalten: Eine Krebszelle bezieht ihre Energie, also ATP, die Energiewährung der Zelle, nicht aus den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, , also nicht aus der ‘Verbrennung’ mit Sauerstoff, sondern aus Zuckervergärung. 

Viele Jahrzehnte glaubte man, dass ein Defekt der Mitochondrien dahintersteckt. Heute weiß man, die Mitochondrien sind nicht defekt, sondern lediglich abgeschaltet. Das ist vergleichbar mit einem Kühlschrank, der nicht mehr funktioniert, wenn die Sicherung herausgesprungen ist.

Vor ein paar Jahren hat der Forscher Prof. Dr. Michael Ristow, früher Deutsches Institut für Ernährungsforschung, später Friedrich-Schiller-Universität Jena,der jetzt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich  lehrt, in einem sensationellen Experiment diese These  bewiesen. 

Er hat den Krebszellen eines Rattendickdarms einen biologischen Schalter, Frataxin, injiziert und damit erreicht, dass die Mitochondrien wieder gearbeitet haben, sodass ATP wieder durch die ‘Verbrennung’ von Zucker mit Sauerstoff hergestellt werden konnte.

Mit diesem Experiment konnte er beweisen, die Mitochondrien waren voll funktionsfähig, hatten aber ‘geschlafen’.

Die eigentliche Sensation folgte aber etwas später. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Krebszellen zu normalen Darmzellen zurück.

Mit diesem Experiment wurden viele Theorien der komplementären Krebstherapien bestätigt.

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Darmbakterien

milchsäure darmflora darm probiotisch

Ein gutes Bakterienprodukt ist wie folgt aufgebaut. Hauptbestandteil sollte eine Mischung aus 10 Darmbakterienstämmen, überwiegend Lactobacillus und Bifidobakterien sein, die zu den häufigsten und wichtigsten Darmkeimen gehören.

Zum Zeitpunkt der Abfüllung der Kapseln sollten in jeder Kapsel 3 Milliarden Kolonie bildende Einheiten vorhanden sein, also Bakterien, die in der Lage sind, sich zu vermehren.

Damit sie im Magen nicht von der Magensäure zerstört werden, sollten die Kapseln magensaft resistent sein, z.B. aus HPMC bestehen, das sich erst im Dickdarm auflöst und dort die Bakterien freigibt.

Damit sich die Bakterienstämme auch vermehren können, sollten jeder Kapsel ausreichend Bio-Inulin beigefügt sein, mindestens 450mg. Inulin ist eine Mischung aus verschiedenen Zuckern und Stärken, auf denen sich die Bakterien besonders gut entwickeln können.

Die Bio Qualität sorgt dafür, dass die empfindlichen Bakterien nicht durch Reste von Pflanzen- oder Insektenschutzmitteln geschädigt werden.

Im Dickdarm angekommen, verstärken sie dann zusammen mit der Milchsäure die vorhandene Darmflora und sorgen dafür, dass die Mischungsverhältnisse zwischen den einzelnen Stämmen wieder in Ordnung kommen und erhalten bleiben.

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Makula & Makuladegeneration

Der höchste Anteil der Erblindungen, nämlich 50% geht zu Lasten der altersbedingten trockenen Makuladegeneration (AMD).
Der größte Risikofaktor, dieses Leiden zu bekommen steht schon im Namen, es ist das Alter. Allerdings ist das Alter nicht das einzige Risiko & streng genommen ist auch nicht das Alter an der Krankheit schuld, sondern eine Reihe von Umständen, die direkt oder indirekt mit dem Alter zusammenhängen.
Aber der Reihe nach.

In den Beiträgen zum Glaukom habe ich mich schon mit der Anatomie der Augen beschäftigt. Beim Glaukom liegt das Problem im vorderen, bei der AMD im hinteren Augenabschnitt, genauer gesagt im Bereich der Netzhaut. So ziemlich in der Mitte der Netzhaut findet sich ein etwa linsengroßes Areal, die Makula.
Auf dem unteren Bild ist sie mit einem Kreis umgeben.

Die Makula, wissenschaftlich als Macula lutea bezeichnet, heißt übersetzt der gelbe Fleck. Gelb deshalb, weil er einen hohen Anteil des gelben Farbstoffs Lutein enthält. Bei unserem Bild, das mit einer Augen(Fundus)kamera aufgenommen wurde, wird der Fleck aufgrund der verwendeten Farbfilter dunkelbraun dargestellt. Das gelbe Areal rechts davon ist der Sehnerv.


In der Makula befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens, die Fovea Centralis, auf deutsch die zentrale Mulde.
Es handelt sich tatsächlich um eine Vertiefung in der Netzhaut, wie Sie es im nachfolgenden Bild, einem Computerschnitt durch die Netzhaut, sehen können.

In der Mitte sehen Sie die zentrale Grube, rechts & links die „normale“ Netzhaut mit der grünen Oberschicht. Unter der Oberschicht finden Sie einen dünnen blauen Streifen. In diesem Streifen finden sich die eigentlichen Sehzellen. Nahezu in der gesamten Netzhaut werden diese Zellen von der grünen Schicht geschützt, nur in der zentralen Grube liegen sie offen & ungeschützt.

In diese Grube wird von der Linse her das Licht gebündelt aufgenommen. Dort sind die meisten Sehzellen pro Quadratmillimeter & deshalb ist dort der Ort des schärfsten Sehens. Wenn wir geradeaus schauen & die Augen ruhig halten, sehen wir sehr gut das, was direkt vor uns ist. Was sich schon wenige Winkelgrade weiter rechts, links, oben oder unten befindet, sehen wir zwar, wenn wir aber genau sehen wollen, was es ist, müssen wir direkt hinsehen & das Objekt mit den Augen fixieren.

Je weiter am Rand sich das Objekt befindet, desto schwieriger ist es, es zu erkennen & ganz am Rand können wir eigentlich nur noch Bewegungen bewusst wahrnehmen.
Der Nachteil, dass die Augen nur einen winzigen Ausschnitt aus dem Sehfeld scharf erkennen können wird ausgeglichen durch die enorme Beweglichkeit der Augen & des Kopfes, was uns, zumindest wenn wir Kopf & Hals noch bewegen können, fast einen Rundum Blick haben.
Die Konzentration des Lichtes auf den einen, ungeschützten Punkt in der Netzhaut, hat aber auch einen Nachteil.
Sonnenlicht ist immer energiehaltig. Je heller es ist & je höher der Anteil an energiereicher UV-Strahlung, umso mehr Schädigungspotential hat es auch.

Jeder kennt den Versuch, mit einem Brennglas Papier oder Holz zu entzünden. Unsere Augenlinsen funktionieren genauso wie ein Brennglas & unsere Netzhaut, hier vor allem die Makula reagiert wie ein Stück Papier. Es verbrennt zwar nicht mit lodender Flamme, aber es entzündet sich, wie die Haut beim Sonnenbrand, so stark, dass im schlimmsten Fall die Sehzellen zerstört werden & Sehstörungen bis hin zur Blindheit eintreten.
Deshalb sollte man niemals direkt in die Sonne schauen, bei starker Sonneneinstrahlung eine Sonnenbrille tragen & beim Schweißen oder beim Umgang mit Energielasern, auch als Zuschauer eine Schutzbrille tragen, die die energiereichen Strahlen absorbiert & dadurch die Augen schützt.

Aber nicht nur Extremlicht gefährdet unser Sehvermögen. Jedes Licht bringt Energie auf die Zellen der Makula. Nicht verbrauchte, überschüssige, Energie wirkt sich negativ auf die Augenzellen aus.
Die Hauptgefahr droht aber noch an anderer Stelle. Wenn 90% des Lichtes in der zentralen Mulde ankommt & dort die meisten Sehzellen sitzen, dann muss das Licht dort auch verarbeitet & in Nervenimpulse umgewandelt werden. Das ist ein energieintensiver Vorgang, der große Mengen an ATP, dass ist die körpereigenen Energiewährung verbraucht. ATP wird in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, aus Blutzucker & Sauerstoff hergestellt. Bei der ATP Produktion entstehen Unmengen von Freie Radikale.

Die Sehzellen haben pro Zelle mit 2.000 bis 2.500 Mitochondrien die meisten Kraftwerke & damit auch die höchste Energieproduktion pro Zelle & damit auch den größten Anfall von Freie Radikale.
Weil in der zentralen Grube auch noch der Schutz der grünen Schicht weg fällt, hat sich die Natur einen besonderen Schutzmechanismus einfallen lassen.
Es handelt sich dabei um eine Art innere Sonnenbrille durch den gelben Farbstoff Lutein.
Je kürzer die Wellenlänge, desto schädlicher ist das Licht für das Auge. Das Licht mit der kürzesten Wellenlänge im sichtbaren Licht ist das blaue Licht, noch kürzer ist das UV-Licht im unsichtbaren Spektrum.
Blaues Licht & das noch kürzere UV-Licht kann durch das Gelb des Luteins neutralisiert werden. Die Lichtwellen werden vom gelben Farbstoff aufgenommen, der allerdings dabei verbraucht wird. Im Gegensatz zur Sonnenbrille, die 100 Jahre & länger blaues oder UV-Licht neutralisieren kann, ohne dass „nachgefüllt“ werden muss, ist das Lutein unserer inneren Sonnenbrille ein Verbrauchsgut & muss ständig ersetzt werden.

Fehlt es irgenwann, dann ist der gelbe Fleck nicht mehr gelb & die Sonnenstrahlen aber auch die Freie Radikale im Augenstoffwechsel haben freie Bahn & „verbrennen“ das Gewebe. Stoffwechsel-Schlacken können dann nicht mehr abtransportiert werden. Sie legen sich dann wie ein grauer Film über der Netzhaut ab & behindern dann die freie Sicht nach vorn.
Dies & das allmähliche Absterben der Sehzellen führen dann zur AMD, der sich zunächst als grauer Schatten in der Mitte des Sehzentrums zeigt & dann immer größer wird. An den Rändern kann man dann noch einige Zeit etwas sehen, aber wenn man hinschaut, um es genau erkennen zu können, dann wandert der Schatten mit & verhindert das Erkennen.

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Immunstrategie, nicht nur in Zeiten von Corona · Teil 3

spermidin soja

Diese Strategie zielt auf die direkte Blockade speziell von Corona im Zellstoffwechsel. Das ist vergleichbar mit einem Räuber, dem man die Waffe weg nimmt.

Strategie 3 ist neu und beruht auf einer Studie, an der der bekannte Virologe Prof. Christian Drosten von der Charitè Berlin mitgewirkt hat und die im April 2020 veröffentlicht wurde. Man hat drei Substanzen im Laborversuch auf ihre antivirale Wirkung hin untersucht. Zwei dieser Substanzen sind nicht erhältlich bzw. können vom Darm nicht aufgenommen werden und stehen deshalb der Lunge, wo sich Covid-19 bevorzugt austobt, nicht zur Verfügung.

Die dritte Substanz ist ein körpereigener Stoff, ein sog. Bioamin, das auch aus Pflanzen gewonnen werden kann. Es handelt sich um Spermidin (hat mit Spermien nichts zu tun), das die zelluläre Müllabfuhr, die Autophagie mit regelt. Im Rahmen der Autophagie werden Stoffwechsel-Reste und Fremdstoffe, wie Viren abgebaut und entsorgt. 

Covid-19 greift dort ein, hemmt die Autophagie und kann sich dann prächtig vermehren und sich in den Nachbarzellen ausbreiten, weil es die Müllabfuhr der Zellen hemmt. In der Studie von Prof. Drosten und Kollegen konnte nun gezeigt werden, dass die Gabe von Spermidin diese Hemmung überwinden kann und die ‘Müllabfuhr’ und damit der Stopp der Virusvermehrung mit einer Wahrscheinlichkeit von 66% wieder läuft. 

Punkt 3 meiner Anti-Corona-Strategie ist deshalb ein Nährstoffpräparat, das fast ausschließlich Spermidin enthält. Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt und es als Nahrungsergänzungspräparat zugelassen ist, bestehen keine Gefahren oder gefährlichen Nebenwirkungen.

Ein Nahrungsergänzungspräparat ist kein Medikament, sodass auch keine Aussagen über eine Wirkung gemacht werden kann. Mit Sicherheit kann aber gesagt werden, dass der individuelle Nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit den relativ niedrigen Preis für eine Tagesdosis von nur einer Kapsel am Tag übersteigt.

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Rauchen & Cellulite

vitamin c

Nährstoffmängel & Nährstoffdiebe beeinträchtigen die Aktivität des Immunsystems negativ. Damit sind wir bei den Nährstoffräubern. Rauchen steht hier ganz weit vorn – auch bei Frauen!

In einem einzigen Zug einer Zigarette findet man ca. 1 Milliarde Freie Radikale, die etwa zur Hälfte im Körper bleiben & dann entgiftet werden müssen. Würde der Körper das nicht leisten können, dann wäre der Mensch schon nach einer Zigarette in einem sehr bedrohlichen Zustand.
Entgiftung des Zigarettenrauchs im Körper geschieht über Nährstoffe, allen voran durch Vitamin C. Pro Freies Radikal ein Molekül Vitamin C. Pro Zug einer Zigarette werden also 500 bis 600 Millionen Vitamin C Moleküle verbraucht.

Mit dem Vitamin C verhält es sich so, wie mit dem Euro im Portemonnaie: Einmal ausgegeben ist der weg!
Das verbrauchte Vitamin C steht dem Stoffwechsel –  damit dem Immunsystem – nicht mehr zur Verfügung. Die Knappheit macht sich dann durch eine verminderte Immunabwehr & durch eine erhöhte Krankheitsneigung bemerkbar.
Und nicht nur dort. Kollagen ist einer der Grundbausteine unseres Bindegewebes. Ob Knochen, Bänder, Sehnen oder Haut – ihre Stärke, Belastbarkeit & Elastizität sind von der Verfügbarkeit & der Qualität von Kollagen mit abhängig. Die bei Frauen unbeliebte Orangenhaut wird auch von diesen Faktoren beeinflusst.
Kollagen besteht aus Eiweißfäden. Dieses Eiweiß ist im Urzustand so belastbar, so reißfest wie Dr. Oetkers Pudding! Erst wenn diese Fäden per Brücken miteinander verknüpft sind, wird daraus ein belastbares Material. Je mehr Brücken, umso belastbarer & reißfester ist Kollagen. Die Brücken im Kollagen wiederum bestehen aus Vitamin C & da schließt sich der Kreis.

Je mehr Nährstoffräuber, umso weniger freies Vitamin C. Je weniger Vitamin C, umso mehr Verschleiß an Knochen, Bändern, Sehnen & Knorpel. Zudem verringert sich die Elastizität der Haut; Falten & Orangenhaut können die Folgen sein.

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Die Qual der Wahl. Welches Nahrungsergänzungsmittel ist empfehlenswert?

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Grundsätzlich gebe ich keine konkreten Produktempfehlungen. Aber dass meine Beiträge auf der Homepage eines Herstellers zu finden sind, hat sicher auch damit zu tun, dass ich grundsätzlich in dessen Produktqualität vertraue.

Lassen Sie mich aber das Dilemma an einem Alltagsbeispiel verdeutlichen. Würde ich einen Reisebericht über eine Fahrt mit einem BMW über die Alpen verfassen, so hieße es doch nicht, dass die Reise in einem VW anders verlaufen wäre. Hier läge es daran, dass beide Autos strengen Zulassungs- und TÜV-Regeln unterliegen. Sie unterscheiden sich zwar hinsichtlich Ausstattung, Komfort und Preis. Hinsichtlich Sicherheit unterliegen beide den gleichen Grundbedingungen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist das anders. Es gibt natürlich auch ein paar Grundregeln. Der Spielraum geht aber so weit, dass auch der größte Unsinn verkauft werden darf.

Um diese Aussage auf das Beispiel Auto zu übertragen: Als Nahrungsergänzungsmittel wäre auch ein Modell erlaubt, das nur rückwärts fährt und keine Bremsen hat. Um größeren Schäden bei den Nutzerinnen und Nutzern von Nahrungsergänzungsmitteln vorzubeugen, hat der Gesetzgeber den Herstellern verboten, direkte gesundheitliche Aussagen zu ihren Produkten zu machen und die Tageshöchstdosis so tief anzusetzen, dass niemand zu Schaden kommt.

Vor allem durch Letzteres ist auch der Effekt deutlich eingeschränkt und nach meiner Einschätzung sind über 95% aller Nahrungsergänzungsmittel im Supermarkt nutzlos und auch sehr viele aus der Apotheke. Aber auch die verbleibenden 5% haben keine Wirkung. Das klingt paradox, ist aber logisch. Eine Wirkung können nur Medikamente nachweisen, die aktiv in den Stoffwechsel eingreifen, wie z.B. Antidepressiva.

Nährstoffpräparate greifen nicht direkt in den Stoffwechsel ein, sondern verbessern lediglich die Voraussetzungen für die Stoffwechselabläufe. Dadurch kann ein Effekt erzielt werden, der dann landläufig als Wirkung missverstanden wird. Entscheidend ist aber der Nutzen. Ich kenne Medikamente gegen Alzheimer. Alle haben eine nachgewiesene Wirkung in der Gehirnzelle, der Stoffwechsel wird beeinflusst. Alle haben auch eine klinische Wirkung, also einen Effekt.
Bei Gedächtnistests mit Patientinnen und Patienten konnten sich einige, die sich zuvor nur zwei Zahlen oder Begriffe merken konnten, nach der Behandlung auf fünf Zahlen oder Begriffe steigern. Einen Nutzen hatten sie aber nicht. Die Patientinnen/Patienten waren weiterhin verwirrt und pflegebedürftig. Mit etwas Pech hatten sie sogar Nebenwirkungen im Sinne von Kreislaufschwäche, häufigeren Stürzen mit Knochenbrüchen und vorzeitigem Tod. Bei diesen Substanzen, von denen einige gar nicht zugelassen wurden, waren die Risiken zum Teil deutlich höher als der Nutzen bei zweifelsfreier Wirkung.

Bei Nahrungsergänzungsmittel kommt es deshalb darauf an, ob sie einen Effekt erzielen, und ob dieser Effekt einen Nutzen für die Verbraucher hat. Und das hängt ab von den enthaltenen Grundstoffen, deren Konzentration, Kombination und deren Dosierung.

Grundsätzlich sollten die Grundstoffe Bioqualität haben. Das ist aber nicht für jeden Grundstoff möglich. Deshalb ist das Biosiegel auch nicht entscheidend. Denn wenn der Hersteller, wegen des Biosiegels, wichtige Komponenten, die nicht in Bioqualität greifbar sind, weglässt, dann signalisiert das Siegel zwar Bioqualität, ansonsten ist es aber möglicherweise nur ein zweit- oder drittklassiges Produkt was den Nutzen angeht.
Füllstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker haben in Nahrungsergänzungsmittel nichts zu suchen. In Deutschland ist das für Hersteller verpflichtend. Bei ausländischen Erzeugnissen die man im Internet kaufen kann, sieht es bisweilen anders aus.

Aber auch bei inländischen Produkten gibt es „Fallen“. Phosphat ist in vielen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten und steht in der Zutatenliste meist ganz oben. Je größer der Mengenanteil, desto höher wird der Stoff bei den Zutaten gelistet. Phosphor/Phosphat ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und für die Knochen wichtig. Allerdings ist Phosphat in nahezu jedem Fertiglebensmittel und in fast allen Softdrinks enthalten, sodass wir im absoluten Phosphatüberschuss leben. Im Nahrungsergänzungsmittel hat Phosphat nichts zu suchen, und ist deshalb billiges und leider erlaubtes Füllmittel, das die geringen Dosierungen der eigentlich wichtigen Stoffe überdecken soll.

Einzelstoffe sind grundsätzlich problematisch. Metalle regeln sich gegenseitig über die Niere. Mit hohen Einzeldosierungen kann man den Gegenspieler ‚aus dem Körper werfen‘ und dadurch einen Mangel erzeugen. Das gilt auch für Kombinationspräparate, die falsch aufgebaut sind und in höherer Dosierung eingenommen werden.

Meinen Patientinnen und Patienten rate ich fast ausschließlich zu einem Kombinationspräparat, das aus über 20 Komponenten besteht. Zur Begründung: Wir haben es im Körper mit Stoffwechselketten zu tun. Zum Beispiel Sauerstoff: Wir atmen ihn ein, er durchläuft viele Zwischenstufen, und er wird dann als Kohlensäure wieder ausgeatmet. Auf diesem Wege trifft er auf hunderte unterschiedliche Enzyme und macht ebenso viele Stoffwechselzwischenschritte. Dabei werden fast alle Vitamine und lebensnotwendige Mineralien benötigt.
Mit dem Kombipräparat werden alle Einzelschritte im ganzen Körper abgedeckt und mit den enthaltenen Pflanzenextrakten in ihrer Effizienz verstärkt. Hier ist für mich wichtig, dass die Einzelstoffe im richtigen Verhältnis zueinander stehen, so dass ich mit gutem Gewissen meinen Patientinnen und Patienten, je nach Zustand, raten kann, anstatt der gesetzlich erlaubten Kapsel am Tag, bis zu sechs Kapseln zu nehmen, ohne sich in gesundheitliche Schwierigkeiten zu bringen.

Geht es um spezielle Indikationen, zum Beispiel um Blutarmut oder Eisenmangel, – bei Frauen mit Regelblutungen nicht selten -, dann wähle ich ein Produkt, dessen Zusammensetzung Grundstoffe enthält, die das Problem lösen können. Beim Eisenmangel z.B. bevorzuge ich Curryblattextrakt, mit einer hohen Konzentration natürlich gebundenen Eisens, gepaart mit Vitaminen, die die Eisenaufnahme im Darm begünstigen. Darüber hinaus hat der Currybaum, der wissenschaftlich Murrya Koenigii heißt, weitere positive Eigenschaften.

Zitat aus ‚Useful tropical database‘ „Curryblatt enthält mehrere medizinisch aktive Bestandteile, darunter ein Glykosid namens Koenigin, ein ätherisches Öl und Tannine. Es ist ein wärmendes, stark aromatisches Kraut, das den Appetit und die Verdauung verbessert. Die Blätter, Wurzeln und Rinde können alle intern zur Behandlung von Verdauungsproblemen verwendet werden. Es wurde gezeigt, dass die Blätter die Verdauungssekrete erhöhen und Übelkeit, Verdauungsstörungen und Erbrechen lindern. Die Blätter können intern bei Verstopfung, Koliken und Durchfall eingesetzt werden. Die Blätter können äußerlich als Packung zur Behandlung von Verbrennungen und Wunden angewendet werden. Der mit Limettensaft (Citrus aurantiifolia) vermischte Fruchtsaft wird angewendet, um Insektenstiche und Stiche zu lindern.“

Natürlich gebundenes Eisen ist in der Regel im Gegensatz zu Eisensalzen gut verträglich, und ich kann auch hier als ärztlicher Berater bedenkenlos die Dosis solange erhöhen, bis ein messbarer Effekt eintritt. In diesem genannten Fall kann das eine Besserung der Blutwerte bedeuten oder einen Rückgang der Müdigkeit oder eine Steigerung der Leistungsfähigkeit.
Für Sojapräparate und die anderen Indikationen, die ich in anderen Beiträgen angesprochen habe, gilt das auch. Grundsätzlich gilt für die Dosierung: Halten Sie sich an die Empfehlung des Herstellers. Wenn Sie höher dosieren wollen, dann holen Sie sich den Rat eines in Nährstofftherapien erfahrenen Arztes/Ärztin oder Therapeuten/in ein.

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Cholin

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Ein Hauptbestandteil eines von mir als gut eingeschätzten Leberpräparates sollte Cholin sein. Es wurde früher als Vitamin B4 bezeichnet, kann aber vom Menschen aus Folsäure und Methionin aus der Nahrung aufgebaut werden.

Cholin hat im menschlichen Körper eine hohe Bedeutung. Es ist beim Aufbau und Erhalt von Zellmembranen beteiligt und ist ein Grundstoff des Neurotransmitters Acetylcholin, der Nervenimpulse überträgt.

Die gestresste Leber kann das in der Nahrung oder im Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich angebotene Cholin verwenden, um ihre angegriffenen Zellmembranen zu schützen, zu stabilisieren oder wiederaufzubauen. Auch dadurch wird die Leberfunktion gefördert.

Cholin, das die Leber nicht selbst verbraucht, gelangt in den gesamten Körper und kann dort die Zell- und die Nervenfunktion unterstützen.

 

 

 

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Immunstrategie, nicht nur in Zeiten von Corona · Teil 2

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Diese Strategie ist etwas komplexer als die Strategie 1. Dafür ist sie aber auch für Veganer geeignet.

Ich baue hier auf die Extrakte dreier Pflanzen, die alle drei bekannt sind, bei der Virusbekämpfung bislang aber nicht richtig entdeckt wurden.

Es sind die Burma-Alge, der Zunderschwamm und das Olivenblatt. Auch hier möchte ich Ihnen die wissenschaftlichen Details ersparen. Wenn Sie eine Literaturauswahl per PDF wünschen, dann einfach eine Mail an info@lindstore.de  senden.

Grundsätzlich ist bei allen drei Substanzen die antivirale Wirkung wissenschaftlich erwiesen. Der physiologische bzw. biochemische Weg ist aber noch nicht gesichert aufgeklärt.

Zellen können sich gegen Viren schützen, indem sie eine Art Schutzfilm über sich legen. Eine Art Schmierseife, auf der die Viren ausrutschen oder Klarsichtfolie, durch die sie nicht durchkommen.

Ganz gleich, welches Bild Sie wählen, Voraussetzung für die Bildung des Schutzschildes ist, dass genügend Baustoffe vorhanden sind. Und weil in Krisenzeiten, in denen viele Viren unterwegs sind, viele Baumaterialien gebraucht werden, braucht die Zelle auch viel Nachschub.

Mit den oben genannten Pflanzenextrakten kann der Körper sozusagen volltanken. Die Burma-Alge und der Zunderschwamm enthalten Glukane, das sind Mehrfachzucker, die in sehr unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen. Auf der Zelloberfläche können sie durch biophysikalische und biochemische Veränderungen einen Schutzfilm bilden, in dem das Virus buchstäblich kleben bleibt und dann vom Immunsystem, auch mit Hilfe der IgGs aus dem Colostrum, außer Gefecht gesetzt werden können.

Sowohl der Algen- als auch der Zunderschwammextrakt arbeiten dabei synergistisch. Wichtig ist, dass es bei den Algenextrakten auch wieder große Unterschiede gibt. Im Reagenzglas-Versuchen konnte gezeigt werden, dass die antivirale Wirkung bei unterschiedlichen Algenarten und unterschiedlichen Viren zwischen 0% und 100% beträgt. Auch das ist wichtig zu wissen, wenn man ein solches Präparat kauft. Die meisten haben eine allgemeine gesundheitliche Wirkung, nur wenige enthalten die Stoffe, die vor Viren aktiv schützen.

Algenpräparate sind Nahrungsergänzungsmittel. Kein Hersteller muss eine Angabe über die spezielle Algenart machen, die sein Produkt enthält, sodass man als Laie bei der Auswahl leicht überfordert ist und vom gekauften Produkt möglicherweise enttäuscht wird, was die antivirale Kompetenz anbelangt.

Das dritte im Bunde ist der Olivenblattextrakt mit Elenolischer Säure. Wenn Sie googeln, dann werden Sie zwar bei Olivenblattextrakten fündig werden, aber nur mit Mischextrakten, die vor allem Oleuropein enthalten. Letzeres ist ein Polyphenol, durchaus gesund, aber nicht besonders antiviral.

Die Substanz des Olivenblattes, das zum Virenschutz erheblich beitragen kann, ist die Elenolische Säure. Die ist in den Mischpräparaten zwar auch vorhanden, aber nur in niedrigen Konzentrationen, die bei starkem Virenbefall nicht viel zum Schutz der Zellen beitragen können. Nach meiner Meinung, und der meiner Arbeitsgruppe, beginnt die wirksame Konzentration bei 4% Elenolischer Säure im Extrakt. Besser sind 8%. Dann kann man daraus, zusammen mit den anderen Substanzen eine Kapsel oder Tablette bauen, von der man einen vernünftigen Schutz und Unterstützung der Therapie im Krankheitsfall erwarten kann, ohne literweise schwache Auszüge trinken zu müssen, um einen vergleichbaren Wert zu erreichen.

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