Natur oder Antidepressiva?

Die Naturheilkunde kennt eine ganze Reihe von Substanzen, die antidepressiv wirken. Interessanterweise wurde einige davon sogar in schulmedizinischen Studien in ihrer Wirksamkeit, z.T. sogar mehrfach gegenüber zugelassenen Arzneimitteln geprüft. Im Ergebnis waren sie zumeist gleich wirksam wie das Antidepressivum, nur mit weniger oder gar keinen  Nebenwirkungen.

Hier stellen sich zwei Fragen:

  1. Wie kann eine Substanz wirksam sein und keine Nebenwirkungen haben? Ein pharmakologischer Grundsatz lautet doch ‘Keine Wirkung ohne Nebenwirkung’.
  2. Wenn diese Substanzen so wirksam sind, warum sind sie dann nicht bekannt?

Da die zweite Frage einfacher zu beantworten ist als die erste, fange ich bei der Antwort mit ihr an.

In der Ärzteschaft werden Substanzen nur bekannt, wenn sie zum Einen Arzneimittel sind, die zu Lasten der Krankenkasse verordnet werden können und zum Zweiten das Pharmaunternehmen dafür Werbung macht.
Die Zulassung als Arzneimittel ist teuer und die Werbung dafür ebenso. Das kann ein Unternehmen nur machen, wenn die Inhaltsstoffe des Medikaments patentgeschützt sind und der Preis dann so hoch liegt, dass die ganzen Kosten mit Gewinn wieder eingespielt werden. Wirkstoffe der Natur, wie die hier beschriebenen, können nicht patentiert werden. Steckt jetzt ein Unternehmen Geld in die Zulassung und Werbung, kann es ein Konkurrent billig nachbauen und dem ersten das Wasser abgraben. Es ist deshalb von vornherein ein Verlustgeschäft und deshalb ist die Situation so wie sie ist.

Die Antwort auf Frage 1 ist komplexer, im Grunde aber auch einfach. Medikamente sind stoffwechselfremd. Sie greifen in den Zellstoffwechsel von außen ein und begradigen einen speziellen Stoffwechselvorgang bei erkrankten Zellen. Allerdings greifen sie auch in den Zellstoffwechsel gesunder Zellen ein und bringen ihn durcheinander. Dadurch entstehen Nebenwirkungen.

Die meisten Naturstoffe greifen aber nicht, wie Medikamente in den Stoffwechsel ein, sondern sie verstärken die zelleigenen Prozesse. Entweder, in dem sie zusätzliches Material oder Energie zur Verfügung stellen oder indem sie Signale abgeben, die den Stoffwechsel in die gewünschte Richtung steuern.

Natürlich machen sie das auch in den gesunden Zellen. Da Körperzellen im Grundprinzip aber gleich aufgebaut sind, haben sie dort ebenfalls einen positiven Effekt, in dem sie Leistungsfähigkeit dieser Zellen stärken. Das begründet auch die Tatsache, dass viele dieser Substanzen nicht nur bei einer, sondern i.d.R. bei mehreren Störungen wirksam sind.

Wir haben also bei den Naturpräparaten auch Nebenwirkungen, aber positive im Gegensatz zu den chemischen Medikamenten.

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Was hat erholsamer Schlaf mit meiner Gesundheit und dem Weg in die Schmerzfreiheit zu tun?

Es fängt mit der Aussage an :
Es gibt nur eine einzige natürliche Regeneration und das ist der Schlaf !
Im Schlaf regeneriert unser Körper, das heißt er befreit sich von den Giftstoffen, den krankmachenden Substanzen, die er tagsüber aufgenommen hat.
Wussten Sie, dass auch das Gehirn im Schlaf sich davon befreit und kleine Reparaturen durchführt? Das haben jetzt Hirnforscher herausgefunden. Damit das gut funktioniert, ist die Qualität genauso wichtig wie eine Schlafdauer von 6-10 h.
Schlafmangel oder schlechte Schlafqualität führen langfristig zu körperlichen und psychischen Schäden.
Mit erholsamem, ausreichendem Schlaf sinkt das Risiko eines Schlaganfalls um das 4,5 fache. Das Immunsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel reguliert.
Weniger Giftstoffe, starkes Immunsystem und regulierter Stoffwechsel = weniger oder keine Schmerzen.


Wie kommt man nun zu erholsamen Schlaf, was ist dafür wichtig?
Wichtig ist eine gute Matratze, eine die sich dem Körper anpasst, das sind die orthopädischen Matratzen. Das ist deshalb so wichtig, damit die Wirbelsäule (Puffer) sich regenerieren kann und keine Wirbelfehlstellung entsteht, sondern entlastet werden.
Wichtig ist auch, dass die Matratze atmungsaktiv und frei von Schadstoffen ist, denn 1/3 unseres Lebens bringen wir mit schlafen zu. Und wenn sich dort Milben und Schadstoffe befinden, nehmen wir diese ständig mit auf. Da Milben sich nur im feuchtwarmen Gebiet wohlfühlen, muss die Matratze atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Studien belegen, dass Allergien immer mehr zunehmen und mit einer atmungsaktiven und schadstofffreien Matratze kann man schon einen sehr wichtigen Beitrag für sich leisten, Allergien zu mindern oder sogar loszuwerden. Denn sehr häufig lassen sich die Allergieprobleme auf eine völlig verbrauchte und belastete Matratze zurückführen.
Ich kann Ihnen eine solche Matratze hier empfehlen, die neben der Schadstofffreiheit und Atmungsaktivität noch zusätzlich weitere fantastische Funktionen für Ihr Wohlbefinden und Gesundheit enthält:

Ein Schlaf und Therapiesystem also wie eben beschrieben eine 25 cm hohe orthopädische, atmungsaktive und Allergiker freundliche Matratze mit Bioenergiefeld und Biomechanischer Stimulation.

Bioenergiefeld unterstützt die Pumpfunktion der Adern und Venen, sodass es die Durchblutung bis hin zur Mikrozirkulation, kleinste Äderchen angeregt und die Energie der Zellen erhöht wird.

Anwendungen

  • Stärkung des Immunsystem bei Infekten und stoffwechselbedingten Allergien.
  • Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur bei Erkrankungen des Bewegungsapparates.
  • Aktivierung des Hormonhaushaltes und des damit verbundenen körperlichen und seelischen Wohlbefindens.
  • Nacken- und Muskelverspannungen. Neuralgien und Gelenkserkrankungen.
  • Kopfschmerzen, Migräne u.v.m. 
  • Erhöhte Sauerstoffversorgung der Zellen.
  • Verbesserter Zellstoffwechsel, verbesserte Entgiftung
  • Regeneration und Anti-Stress-Wirkung
  • Gesteigerte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
  • Kreislaufstabilisierung und Durchblutungsförderung

Biomechanische Stimulation ist ein anerkanntes medizinisches Massageverfahren, löst durch sanfte, aber wirkungsvolle Weise durch Schwingungen festsitzende Verspannungen und Verkrampfungen.
Die tiefenwirksame Schwingungstherapie spricht die Selbstheilungskräfte des gesamten Körpers an und gilt als nebenwirkungsfrei.

Durch die Schwingungen macht die Zelle auf…

Die BIO-Mechanische Stimulation kann helfen bei: 

  • Sorgt für gute Entspannung
  • Fördert Ein- und Durchschlafverhalten
  • Regt den Lymphfluss positiv an
  • Reduziert den Wasserstau in den Beinen
  • Strafft das Gewebe, bekämpft Cellulite
  • Fördert die Durchblutung
  • Lindert Gelenkschmerzen
  • Lindert Wirbelsäulen und Ischias-Beschwerden
  • Unterstützt die bessere Nahrungsaufnahme für die Bandscheiben
  • Fördert das allgemeine Wohlbefinden
  • Erhöht die Konzentration durch bessere Entspannung

Also wenn sie sich früh nicht richtig ausgeschlafen fühlen, häufig wie gerädert oder morgens mehr Schmerzen und Probleme als am Vorabend haben?
Dann sollten Sie dringend was tun und es könnte am schlechten Schlaf liegen!

Möchten Sie mehr erfahren oder das Schlaftherapiesystem testen, dann schreiben sie mir eine email an beatrice.kapek@freenet.de oder rufen mich an unter 01627943714

Ich wünsche Ihnen einen guten erholsamen Schlaf und beste Gesundheit.
Vielen Dank!

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Kartoffelsaft

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 Meinen Patienten empfehle ich seit Jahren ein natürliches Produkt, das zum größten Teil aus getrocknetem Kartoffelpresssaft besteht.

Auf dem Markt sind 2-3 Präparate verfügbar, die ihren Zweck erfüllen. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass keine chemischen Zusatzstoffe, dafür aber ein paar Begleitmineralien, vor allem Zink dabei ist. Da diese Präparate gelutscht oder gekaut werden, sollten es Tabletten sein und weil rohe Kartoffel nicht lecker schmeckt, ist der Zusatz eines Süßstoffes sinnvoll. Mein Favorit ist Kokosblütenzucker, weil er natürlich ist, angenehm schmeckt und den Blutzucker nicht erhöht und deshalb auch für Diabetiker geeignet ist.

Dieser Kartoffelpresssaft bindet die überschüssige Magensäure. D.h. die Säure, die der Magen für Desinfektion und Vorverdauung braucht, steht ihm voll zur Verfügung. Der überschüssige Säureanteil und nur der, wird vom Kartoffelpresssaft gebunden. Diese Bindung bedeutet, dass der Säurewert des Magens hoch bleibt und der Körper keinen Anlass hat, zusätzliche Magensäure zu produzieren. Dadurch hat der Patient, wenn es gut läuft,  kein Sodbrennen, keine Gastritis und auch keine Speiseröhrenentzündung mehr.

Hinzu kommen weitere Nährstoffe, die die Verdauung fördern.

Bei akutem Sodbrennen sollte man mit 2 Tabletten beginnen und kann bei Bedarf steigern. 

Kartoffelpresssaft als Tablette ist kein Medikament. Er hat einen hohen Nutzen, wie oben dargestellt, aber keine medizinische Wirkung. Wenn Ihnen Ihr Arzt einen Protonenpumpenhemmer (PPI) verschrieben hat, dann dürfen Sie dieses nicht ohne dessen Erlaubnis absetzen und durch ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzen. Nur mit ihrer/seiner Zustimmung ist das möglich. 

Dabei liegt es im Ermessen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes die empfohlene Tageshöchstdosis des Kartoffelpresssaft-Präparates zu überschreiten und der zu erwartenden Magensaftproduktion anzupassen. 

In der Regel ist nach 1 bis 3 Wochen nach Absetzen der PPI das Gleichgewicht wieder hergestellt und 2 bis 6 Tabletten am Tag ausreichend.

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Schwangerschaft, Spaltbildungen & Fehlgeburten

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Schwangerschaft bedeutet Höchstleistung. Das Wachstum des Kindes fordert der Mutter alles ab. Eine energetisch ungünstige Ausgangssituation kann zum einen dazu führen, dass es nach Absetzen der „Pille“ erst gar nicht zur Schwangerschaft kommt oder, dass die Schwangerschaft mit Komplikationen oder vorzeitiger Beendigung einhergeht.

Nimmt eine Frau jahre- oder jahrzehntelang die „Pille“ ein, ist der Nährstoffgehalt, einschließlich der der Folsäure (wenn nicht substituiert wird) beim Absetzen am niedrigsten. Kommt es jetzt zur Schwangerschaft, und das ist ja der Grund des Absetzens, besteht die große Gefahr der Missbildung. Folsäuremangel in den ersten 14 Schwangerschaftstagen ist die Hauptursache, vielleicht der einzige Grund, für Missbildungen im Sinne von Spaltbildungen. Dazu gehören Mund- und Kieferspalten (Hasenscharte, aber auch Rückenspalten (spina bifida). 

Der Folsäuremangel stört die Teilung des ersten Keimblattes, und dadurch kommt es weiterhin zu den beschriebenen Störungen.

Bereits in diesem Stadium sind dann viele Schwangerschaften beendet.  Der Embryo überlebt nicht, ohne dass es die Mutter mitbekommt. Ein Teil der Embryos endet später als Tot- oder Fehlgeburt, und 2000 Babys kommen in Deutschland Jahr für Jahr mit Spaltbildung auf die Welt.  Die unzureichende oder fehlende Folsäureversorgung der Mutter in den ersten 2 Wochen der Schwangerschaft begründet das.

Die in Deutschland übliche Praxis, Folsäure den Schwangeren zu geben ist zwar löblich, da in der Schwangerschaft der Bedarf erhöht ist, kommt aber in diesen Fällen zu spät, da eine Schwangerschaft üblicherweise erst nach dem Ausbleiben der Monatsregel, also nach ca. 4 Wochen, festgestellt wird.

Deshalb bin ich ein großer Verfechter der Substitution von Nährstoffpräparaten parallel zur Einnahme der „Pille“. 

Die Folsäureminderung durch die „Pille“ hat noch zwei weitere Aspekte: Zum einen ist Folsäure beim Aufbau der roten Blutkörperchen beteiligt. Da viele Frauen an Blutarmut leiden, kann ein Folsäuremangel diese noch verstärken. Besonders Frauen, die regelmäßig menstruieren, verlieren kontinuierlich Blut, so dass auch diese Frauen, auch wenn sie nicht die „Pille“ nehmen, zusätzlich Folsäure (und Eisen) bekommen sollten.

Zum anderen ist Homocystein zu nennen. Das ist eine Stoffwechselschlacke, die aus dem Abbau einer lebensnotwendigen schwefelhaltigen Aminosäure entsteht. 

Folsäure trägt zum Abbau dieses Abfallproduktes bei. Ein erhöhter Homocysteinspiegel fördert demnach Demenzen und Depressionen, von denen Frauen wiederum besonders betroffen sind. 

Außerdem führt erhöhtes Homocystein zu einer Art Verklebung der Blutgefäße, die wiederum die Gefahr von Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht

Auch hier leistet die „Pille“ Vorschub, und die Gefahr kann durch eine kleine, zusätzliche und tägliche Nährstoffgabe verringert werden.

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Nahrungsergänzungsmittel bei grünem Star – Glaukom

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Da die eigentlichen Ursachen des Glaukoms entzündliche Prozesse sind, durch die der hohe Augeninnendruck entsteht, empfehle ich auch hier Antioxidantien.
Jeder entzündliche Prozess geht mit erhöhtem Anteilen von Freien Radikalen einher, die wiederum die Umgebung, hier das Trabekelmaschenwerk schädigen. Die Trabekel verklumpen und können den Kammerwasserabfluss nicht mehr regulieren.

Antioxidantien neutralisieren den Überschuss an Freien Radikalen und sind deshalb sowohl zur Vorbeugung aber auch zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung sinnvoll.
Selbstverständlich ist auch hier eine entsprechend angepasste Ernährung das A & O. Aber darüberhinaus würde ich auf eine gezielte Nährstoffgabe nicht verzichten.

Allerdings gibt es nur wenige Nährstoff-Präparate, die gezielt auf diese Erkrankung beziehungsweise die Unterstützung der Behandlung oder die Prävention ausgerichtet sind und nur wenige, die nach meiner Vorstellung her empfehlenswert sind.
Grundsätzlich sollte es einen hohen Anteil von Antioxidantien enthalten. Es sollte frei sein von zusätzlich belastenden Stoffen, wie Farbstoffen, Füllstoffen, Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern usw. und natürlich ohne Zucker oder Stärken angeboten werden. Auch Phosphat, das wir überreichlich in der Nahrung haben, hat in einem solchen Präparat nichts zu suchen und ist aus meiner Sicht ein sicherer Anhaltspunkt für minderwertige Qualität.

Daneben lege ich Wert auf bestimmte Pflanzenstoffe, die die antioxidative Wirkung der Vitamine verstärken und eine Reihe von Spurenelementen, die in den Stoffwechselketten von der Nährstoffaufnahme bis hin zur Ausscheidung der Schlacken eine Rolle spielen.
Auch ist darauf zu achten, dass die Dosisverhältnisse von Spielern und Gegenspielern so gewählt sind, dass auch bei höheren Dosierungen keine Anreicherung des einen oder übermäßiges Ausscheiden des anderen Stoffes passiert.
Letzteres ist deshalb besonders wichtig, weil ich in akuten Fällen auch mal das bis zu 6-fache der vom Gesetzgeber erlaubten Tageshöchstdosis empfehle. Diesem Hinweis sollten Sie aber nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Arzt bzw. Therapeuten/in folgen.

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Omega-Fettsäuren

Bei diesen Fettsäuren handelt es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Was ist das überhaupt?

Dazu machen wir jetzt einen kurzen Ausflug in die Chemie.

Alle Fette bestehen aus Fettsäuren. Alle Fette bestehen aus Kohlenstoffatomen, das chemische Symbol ist C, die miteinander verbunden sind wie Eisenbahnwaggons. Jeder Waggon wird mit einem C gekennzeichnet. Die chemische Strukturformel sieht dann so aus.

In unserem Beispiel hat jeder Waggon zwei Kupplungen, das sind die Striche nach links und rechts, mit denen sich die C-Atome verbinden und  eine Achse, das sind die Striche nach oben und unten. Aan jeder Achse ist ein Rad. Bei den Fettsäuren ist dies ein Wasserstoffatom, das in der Chemie das Symbol H hat.

Der Grundkörper einer Fettsäure sieht deshalb so aus:

Wie wird diese Kohlenstoff-Wasserstoff-Kette nun zur Säure? Indem am ersten C-Atom eine sogenannte Carboxylgruppe andockt. Dabei handelt es sich um ein Sauerstoffatom, chemisch O und ein zweites Sauerstoffatom, das bereits ein Wasserstoffatom besitzt, chemisch OH. Das R in der Zeichung ist der Rest, in unserem Fall die Wasser-Kohlenstoffkette.

Das R in der Zeichung ist der Rest, in unserem Fall die Wasser-Kohlenstoffkette.

Und schon haben wir eine vollständige Fettsäure. Links die Lok aus einem C, einem O und einem OH, die sogenannte Carboxylgruppe, dann die Waggons, im Beispiel sind es 9 und ein weiteres H als Schlussleuchte. Viele solcher Fettsäuren ergeben dann das Fett, das wir dann im Fleich, der Wurst und den Streichfetten verzehren und verdauen.

Fettsäuren haben mindestens 4 C-Atome und in der Länge sind sie fast unbegrenzt. Kurze Fettsäuren sind vorwiegend im Öl zu finden und je länger die Kette, umso schwerer kann sie verdaut werden.

Das obige Beispiel ist eine gesättigte Fettsäure. Gesättigt heißt, dass an jedem C zwei H angedockt haben, also jeder Waggon auf 2 Rädern fährt.

Nun gibt es aber auch ungesättigte Fettsäuren, die sehen so aus:

Wir sehen hier, dass oben ein H fehlt. Damit der Zug aber nicht umfällt und entgleist, wird dieser Waggon an den nächsten zweifach angekoppelt. Das ist eine Doppelbindung und weil ein Rad fehlt ist dies eine ungesättigte Fettsäure. Würden jetzt mehrere Räder fehlen, dann haben wir eine mehrfach ungesättigte Fettsäure.

Und weil wir gerade so schön in der Chemie sind, noch eins drauf. Die Chemiker zählen die Kohlenstoffatome C, von der Schlusslaterne her durch. Das ist die Omegaposition. Wenn sie auf die erste Doppelbindung stoßen, wird die Fettsäure nach deren Position benannt. Im obigen Beispiel ist die Doppelbindung am 6. C von rechts. Es handelt sich deshalb um eine Omega-6-einfach ungesättigte Fettsäure.

Im nächsten Bild ist die Doppelbindung am 3. C vom Omegaende hergesehen, es ist deshalb eine Omega-3-Fettsäure.

Und im nächsten Bild haben wir zwei Doppelbildungen, also handelt es sich um eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Omega-3 oder Omega-6?

Sie erinnern sich, die erste Doppelbindung von der Laterne her gezählt gibt den Namen. Also ist eine Omega-3-mehrfach ungesättigte Fettsäure.

Warum macht die Natur so etwas und weshalb brauchen wir die Omegafette?

Wenn Sie sich die obige Formel ansehen, dann erkennen Sie, dass in der oberen H Reihe Lücken sind, während unten die H eng beieinander stehen. H sind elektrisch positiv geladen und stoßen sich gegenseitig ab.. Das bedeutet, dass sich die C Kette krümmt. Je mehr Doppelbindungen, umso komplexer ist die Krümmung. Und darum geht es der Natur. Sie braucht diese räumlichen Strukturen, um diese Omegafettsäuren in Membrane, Hormone und andere Strukturen einzubauen, weil diese nur mit Hilfe der Struktur funktionsfähig sind.

Um die vielfältigen Reparaturen, die täglich im Körper anfallen, bewältigen zu können, müssen wir ständig ausreichenden Vorrat an diesen Fettsäuren haben.

Die Omegafettsäuren sind essentiell. Das heißt, unser Körper ist nicht in der Lage, diese besondere Art der Fettsäuren herzustellen. Wir können gesättigte Fette herstellen, fast ohne Ende. Das macht der Körper, wenn wir zuviel essen. Dann wird die Nahrung, insbesondere Zucker und andere Kohlenhydrate in gesättigte Fettsäuren umgewandelt und im Bauch, Po, Beine abgelagert.

Ungesättigte Fettsäuren können wir nicht produzieren und müssen sie deshalb mit der Nahrung zu uns nehmen.

Dabei gibt es noch zwei Dinge zu beachten. Wie schon berichtet, sind diese Fettsäuren unter Spannung. Bekommen sie Energie, z.B. durch Erhitzen, dann platzen die Doppelbindungen auf und die dann freien Achsen verbinden sich mit einem H und werden zur gesättigten Fettsäure. Sie hat dann nur noch Kalorien, ist aber nicht mehr für die Zellreaparatur oder Aufbau geeignet.

Deshalb sollte man kaltgepresste Öle nehmen und diese nicht zum Braten verwenden und am besten kalt im Smoothie oder im Salatdressing zu sich nehmen oder in einer guten Nahrungsergänzung.

Das zweite ist ein Trick der Industrie.

Im Bild oben sind alle H der unteren Reihe vorhanden. Das nennt man die cis Position und sie erzeugt die Spannung und die Faltung der Fettsäure im richtigen Plan.

Die Industrie hat nun einen Trick ersonnen, hitzebeständige Omegafettsäuren zu erzeugen. Bei dieser Form wandert ein H noch oben, aus der cis in die trans Position. Die Fettsäure hat immer noch die Doppelbindungen, aber die Spannung ist weg. Dadurch wird sie zwar hitzebeständig, aber biologisch wertlos, weil die Strukturfaltung ausbleibt. Einige Forscher sind sogar der Meinung, dass sie gesundheitsgefährdend sind, weil sie die Position der cis Omegafettsäure einnehmen und damit Organfunktionen verhindern. Das ist als wenn Sie ein Auto haben, das so aussieht wie ein Auto, auch alle Bestandteile hat, aber nicht fährt, weil der Benzintank falsch angeschlossen ist.

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Frauen & Depression

In anderen Beiträgen habe ich schon einige Gründe angesprochen, weshalb Frauen häufiger depressiv als Männer sind. Da rangiert an erster Stelle das durch die ‘Pille’ bedingte Nährstoff-Ungleichgewicht, gefolgt von der Schädigung der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, durch Antibiotika, und weiterhin die höhere Quote an Brustkrebserkrankungen.

Es gibt aber noch mehr Gründe.

Das kann mit sexuellem Missbrauch beginnen, von dem Mädchen häufiger als Jungen betroffen sind, geht über berufliche Ungleichbehandlung, Doppelbelastung durch Beruf und Familie bis hin zu der Pflege älterer Familienangehöriger.

Das kann zu psychischem Stress führen.

Psychischer Stress ist Stress, und psychische Funktionen sind Leistungen des zentralen Nervensystems, in allererster Linie Leistungen des Gehirns.

Psychische Stabilität ist auch von der Leistungsfähigkeit der Nervenzellen abhängig, und diese funktionieren im Großen und Ganzen genauso, wie jede andere Körperzelle auch.

Sie sind abhängig von der zur Verfügung stehenden Energie und den zur Verfügung stehenden Nährstoffen.

Die Aufgabe der Nervenzellen ist es, Neurotransmitter zu bilden, die zwischen den Zellen Signale übertragen, die dann durch die Vernetzungsmuster zu Gedanken und Gefühlen werden.

Die Informationsübertragung geschieht durch Überträgerstoffe, die sog. Neurotransmitter. Diese Neurotransmitter werden von der einen Nervenzelle ausgeschüttet und von der anderen aufgenommen. Dadurch wird in den Zellen ein elektrischer Reiz erzeugt, den man als Hirnstrom mit entsprechenden Geräten messen kann.

Für die regelrechte Übertragung sind Menge und Qualität der Botenstoffe und die Fähigkeit der Empfängerzelle, adäquat zu reagieren, von Bedeutung.

Können Nervenzellen z.B. einen wichtigen Botenstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stellen, bleiben Antworten und Reaktionen aus.

Einer der bekanntesten Botenstoffe ist das Serotonin. Kommt es zum Mangel, dann reagiert das Gehirn depressiv. Die schulmedizinische Behandlung setzt deshalb Medikamente ein, die das vorhandene Serotonin länger bei der Empfängerzelle hält, sodass in Folge mehr Signale erzeugt werden können. Gelingt das, dann flaut die Depression wieder ab.

Die Ernährungs- und Nahrungsergänzungsstrategie zielt darauf ab, Stress zu mindern oder abzubauen, Stoffwechselblockaden oder funktionelle Mängel zu beseitigen und so den Nervenzellen die Möglichkeit zu geben, ausreichend Botenstoffe zu bilden, sodass die depressive Reaktion nicht auftritt.

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Ernährung und Magengesundheit

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Wer das Buch ‘Darm mit Charme’ von Giulia Enders gelesen hat, weiß, wie wichtig die guten Darm-, Ernährungs- und Verdauungsfunktionen für Gesundheit, Schönheit und Leistungsfähigkeit sind.

Schon der bekannte deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach (1804-1872) hat den Satz geprägt „Du bist, was Du isst“ und moderne Ernährungsforschung und moderne Medizin bestätigen diese alte Weisheit wissenschaftlich und täglich auf’s Neue.

Dabei ist es doch ganz einfach. Wir können nur leben, wenn wir ständig Betriebsstoffe und Bausteine dem Körper zuführen und Abbauprodukte wieder ausführen.

Deshalb müssen wir nicht nur atmen, sondern auch Essen und Trinken und dabei spielt unser Verdauungssystem in vielerlei Hinsicht die Hauptrolle.

Das beginnt mit dem Magen, in dem die Speisen desinfiziert und vorverdaut werden. Dann kommt der Dünndarm, in dem die Speisen mit Hilfe von Leber und Bauchspeicheldrüse so aufbereitet werden, dass die Nähr- und Energiestoffe aufgeschlossen und in den Körper transportiert werden können. 

Letzteres geschieht über die Leber, die hier die ersten Umbauarbeiten dieser Stoffe vornimmt, so dass sie dann über das Blut in die Organe und dort in die Körperzellen gelangen können, um dann dem Stoffwechsel zur Verfügung zu stehen.

Von dort aus geht die Reise zurück. Verbrauchte Materialien sind dann sauer oder sogar giftig und müssen neutralisiert, entgiftet und dann ausgeschieden werden. Sind diese Schlacken wasserlöslich, geschieht das über die Niere, sind sie fettlöslich, dann über die Leber, die sie über den Gallensaft an den Darm weitergibt, der sie dann mit dem unverdaulichen Restmaterial schließlich im Enddarm ausscheidet.

Je besser das funktioniert, desto größer ist der Nutzen für den Einzelnen. Die optimale Nährstoffversorgung ist die Voraussetzung für anhaltende Gesundheit. Für alle Organe. Einschließlich Kopf, Gehirn, Auge, Ohr, Herz, Muskulatur, Knochen und Immunsystem, sowie für die Sexualfunktionen.

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Gibt es ein natürliches Benzodiazepin?

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Das ist eine der ganz wichtigen Fragen in der Medizin. Denn die Beruhigungsmittel, Tranquilizer und Schlafmittel, Hypnotika, die chemisch zumeist zu den Benzodiazepinen gehören, sind bei den Verordnungen ganz oben.

Die Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen weist aus, dass 7,7% der Deutschen mindestens ein Mal im Jahr ein solches Medikament eingenommen haben. Frauen führen dabei mit 9,6%, während Männer mit 5,8% ein wenig hinterher hinken. 

Wenn man bedenkt, dass die Benzos, bekannteste Vertreter sind Valium (Diazepam) und Tavor (Lorazepam) außer Müdigkeit keine größeren Akutnebenwirkungen haben, dann wäre ja alles in Ordnung.

Leider gibt es aber einen Haken. Benzos machen süchtig. Laut Angaben der bereits zitierten Hauptstelle sind schätzungsweise 1,4 – 1,5 Millionen Menschen abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial und davon 1,1 – 1,2 Millionen Menschen abhängig von Benzodiazepinen.

Es scheint so, dass die Fähigkeit, sich selbst auszuhalten, immer mehr abnimmt. Das kann an der zunehmenden Reizüberflutung liegen, vielleicht aber auch an den geänderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten oder an beidem.

Für viele Betroffene führt der Weg aus der Krise durch Achtsamkeit und Psychotherapie. Vielen anderen ist der Weg aber verschlossen. Zum Teil weil ihnen der innere Zugang fehlt, zum anderen weil es gar nicht so einfach ist, einen Therapieplatz zu bekommen, den dann auch die Krankenkasse zahlt. 

Hinzu kommt, dass die Psychotherapie nach wie vor wie ein Gefahrgut behandelt wird. Sie muss aufwändig beantragt werden und ist streng limitiert, sowohl was die Methoden als auch die Dauer angeht. Da ist es einfacher, zum Rezeptblock zu greifen und eine – vorübergehende – Lösung anzubieten.

Nun gibt es seit Jahrtausenden Pflanzenstoffe, die ebenfalls beruhigend, entspannend und schlaffördernd wirken, ohne die Abhängigkeitsgefahr. In der Volksmedizin sind sie weiterhin verankert, nur aus dem etablierten Medizinbetrieb wurden sie im Laufe der letzten Jahrzehnte verbannt.

Es wurden bestimmte Studiennachweise zur Wirksamkeit gefordert und alle Arzneien, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, wurden aus dem Erstattungssystem der Krankenkassen ausgeschlossen. Das war und ist der sichere Tod eines Mittels.

Das Ganze war und ist unfair. Die geforderten Studien sind teuer und können im Prinzip nur von Firmen gemacht werden, die danach ein patentgeschütztes Präparat über viele Jahre teuer verkaufen können, um die Kosten wieder einzuspielen.

Natur kann man nicht per Patent schützen. Wer solche Studien für sein Präparat macht, ist von vornherein pleite, da er niemals mehr die Kosten dafür einnehmen kann.

Aber es gibt Auswege. Immer mehr Menschen vertrauen den eigenen, selbstgemachten Erfahrungen und versorgen sich selbst mit den für sie sinnvollen und hilfreichen Natursubstanzen. Und davon gibt es reichlich.

Wie bei den natürlichen Antidepressiva rate ich von Einzelsubstanzen ab. Nicht, weil die im Einzelfall nicht hilfreich sein können. Sondern weil auch hier die Stoffwechsel-Bedürfnisse von Mensch zu Mensch verschieden sind und sogar innerhalb ein- und desselben Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Stoffwechsellagen bestehen, die dann differenzierte Antworten brauchen.

Deshalb rate ich zu Mischpräparaten, die mit unterschiedlichen Ansätzen ein möglichst breites Wirkspektrum versprechen. Ein geeignetes Präparat könnte z.B. so aufgebaut sein:

  • Lavendelblüten-Pulver
  • Melissen-Extrakt
  • Hopfenzapfen-Pulver
  • Coffea arabica
  • Passionsblumen-Extrakt
  • Rosenwurz-Extrakt
  • Baldrian-Extrakt
  • Johanniskraut-Pulver
  • Melonen-Extrakt
  • Safran-Extrakt
  • B-Vitamine

Die einzelnen Bestandteile haben folgende Eigenschaften bzw. Vorzüge:

Safran · Viele Studien zu Safran dokumentieren die positiven Ergebnisse bei der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen. Studien zum Vergleich von Safran mit chemisch definierten Antidepressiva belegen eine übereinstimmende therapeutische Wirkung und ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil. 
Beim direkten Vergleich mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) erwies sich Safran bei der Verbesserung des Depressions-Scores als ebenso wirksam wie Fluoxetin (Prozac) und Imipramin, jedoch als besser verträglich.

Melonen-Extrakt mit SOD · Jüngste Studien haben einen Zusammenhang zwischen psychischem Stress (auf Subjektebene) und oxidativem Stress (auf Zellebene) gezeigt. 
SOD (Superoxiddismutase) ist das wichtigste antioxidative Enzym in lebenden Zellen und Organismen und gilt als starkes enzymatisches Antioxidans, das gegen oxidativen Zellstress kämpfen kann. Kürzlich wurde in einer klinischen Pilotstudie gezeigt, dass eine 28-tägige Ergänzung mit einer im Handel erhältlichen bioaktiven SOD-Quelle Stress reduzieren und die Lebensqualität erhöhen kann.

Rosenwurz (Wikipedia) · „… Rosenwurz ist eine adaptogene Heilpflanze, die seit langem medizinische Verwendung in russischen, baltischen und skandinavischen Ländern findet, sowohl als Tee als auch in Form von Extrakten. Auch in anderen Ländern verbreitet sich die traditionell begründete oder volksheilkundliche Anwendung von Zubereitungen des Rosenwurzrhizoms zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zum Stressabbau. 
Die Wirkungen werden möglicherweise durch Änderungen des Serotonin- und Dopamin-Niveaus vermittelt: etwa über eine Hemmung der Monoamin-Oxidase, eine bessere Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Neurotransmittervorstufen und einen Einfluss auf Opioidpeptide (z.B. Endorphine), auch eine verminderte Ausschüttung von Stresshormonen wird diskutiert…
In einem Beurteilungsbericht wertete die europäische Arzneimittelagentur (EMA) Studien zu folgenden Anwendungsgebieten aus: stressbedingte Erschöpfung/Müdigkeit, physische Leistungsfähigkeit, mentale/kognitive Leistungsfähigkeit, nachtschichtbedingte Müdigkeit, Schlafarchitektur, Episoden leichter bis mittelschwerer Depressionen, generalisierte Angststörung. ….. . wird bei gleichzeitigem Fehlen gravierender Nebenwirkungen das Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung zur vorübergehenden Linderung von Stresssymptomen wie Erschöpfung und Schwächegefühl als positiv beurteilt. 

Melisse (Deutsche Apothekerzeitung online) · „Melissenblätter (Melissae folium) enthalten ätherisches Öl, das einen hemmenden Einfluss auf die GABA-Transaminase hat. Das Enzym ist für den Abbau des hemmenden Botenstoffs Gamma-Aminobuttersäure (GABA) verantwortlich. Hauptkomponenten des ätherischen Öls sind Citral und Citronellal. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem Gerbstoffe (z.B. Rosmarinsäure), Flavonoide und Phenolcarbonsäuren. Die Substanz wirkt beruhigend und ist bei nervös bedingten Einschlafstörungen indiziert.“ 

Passionsblume (Apothekenumschau Heilpflanzenlexikon) ·  „Zubereitungen aus Passionsblumenkraut besitzen angstlösende und beruhigende Eigenschaften – das zeigen Laborversuche. Welche Inhaltsstoffe die Wirkungen hervorrufen, konnten Forscher bislang noch nicht klären. Ebenso ist über den Wirkmechanismus wenig bekannt. Versuche weisen darauf hin, dass Passionsblume mit Botenstoffen im Gehirn wechselwirkt.
Laut Studien können Passionsblumenextrakte bei nervöser oder ängstlicher Unruhe und Reizbarkeit hilfreich sein. Die Heilpflanze kann auch das Einschlafen erleichtern. Hierfür wird sie meist mit ähnlich wirkenden Kräutern wie Baldrian oder Hopfen kombiniert.“

Lavendelextrakt (Carstensstiftung) ·„Patienten mit Angststörungen profitieren von Präparat mit Lavendelöl. Eine Studie zeigt, dass pflanzliche Alternativen zur Regulierung der Psyche genauso wirksam sein können wie konventionelle Medikamente. Ein absolutes Plus des Natur-Medikaments: weniger Nebenwirkungen und bessere Absetzbarkeit. Als Ergebnis der aussagekräftigen Studie kam heraus, dass das Lavendelöl-haltige Präparat bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAD) ebenso gut abschnitt wie das in Standardmedikamenten enthaltene Paroxetin. Nicht nur verbesserte das Präparat Angst- und Unruhezustände bei den Patienten, sondern es wirkte auch anti-depressiv bzw. gemütsaufhellend.“

Hopfenzapfen (Apothekenumschau Heilpflanzenlexikon) · „Hopfen wirkt beruhigend und verbessert den Schlaf. Das zeigen zumindest Experimente im Labor. Hopfen-Inhaltsstoffe greifen dabei an verschiedenen Andockstellen im Körper an, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuern. Möglicherweise hat Hopfen einen ähnlichen Effekt wie das körpereigene Schlafhormon Melatonin.
Es gibt bislang keine Studien, die Forscher ausschließlich mit Hopfen durchgeführt haben. In den meisten Fällen haben die Studienteilnehmer eine Kombination aus Hopfen und Baldrian eingenommen. Die beiden Pflanzen haben unterschiedliche Angriffspunkte im Körper und ergänzen sich in ihrer schlaffördernden Wirkung. Wer schlecht einschläft oder durchschläft, sollte daher beide Kräuter kombiniert anwenden.
Der Effekt ist mild und tritt nicht sofort ein. Dafür sind bisher auch keine Nebenwirkungen bekannt. So führen chemische Schlafmittel – im Gegensatz zu Hopfen und Baldrian – häufig zu einem „Hangover“ (Überhang) am nächsten Morgen. Der Betroffene fühlt sich müde und ist wacklig auf den Beinen.“

Baldrian (Apothekenumschau) · „Schlafstörungen. Das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe ist für die bekannten Effekte des Baldrians verantwortlich. Laborexperimente zeigen, dass die wirksamen Substanzen mit speziellen Botenstoffen und schlaffördernden Substanzen im Gehirn interagieren. Baldrian scheint sich auf diese Weise positiv auf den Schlaf auszuwirken. Auszüge aus der Pflanze erleichtern das Einschlafen und verbessern wohl auch das Durchschlafvermögen. Besonders bei leichten Schlafstörungen gehört Baldrian zu den beliebtesten pflanzlichen Mitteln. Häufig wird er mit ähnlich wirkenden Heilkräutern kombiniert, etwa Melisse, Passionsblume oder Hopfen.
Nervöse Unruhe. Studien legen zudem nahe, dass Baldrian beruhigende und angstlösende Effekte hat. Wer beispielsweise Angst vor einer Prüfung hat oder in Stresssituationen unter nervöser Unruhe leidet, kann – in Absprache mit dem Arzt – auf ein Baldrianpräparat setzen.“

Coffea arabica · Hier wird nicht der Kaffee sondern ein Extrakt des Samens verwendet, der Tein. Dieser enthält eine beruhigende und schlaffördernde Substanz.

Johanniskraut ist eine, auch in der Schulmedizin anerkannte Substanz und wird in den deuschen nationalen Therapieleitlinien zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen empfohlen.

Tavor expidet, ein häufig bei Angst- und Panikerkrankungen verordneter Tranquillizer auf Benzodiazepinbasis wirkt innerhalb von 20 Minuten. Das kann man von einem Naturpräparat nicht erwarten. In der Regel dauert es ein paar Tage, bis man eine allgemeine Änderung, Beruhigung, Entspannung oder Schlafverbesserung bemerkt. Es macht also wenig Sinn, die ‚Naturpillle‘ nur dann ‚einzuwerfen‘, wenn man in einer akuten Ausnahmesituation ist.

Sinnvoll ist die Einnahme über einen längeren Zeitraum von 1-3 Monaten. Tritt in dieser Zeit keine Wirkung ein, dann ist das nicht der richtige Weg und Alternativen sollten gesucht und in Anspruch genommen werden.

Aber auch, wenn die Mischung hilft, sollten Sie sich überlegen, wie und warum sie in die Krise gekommen sind und sich u.U. Hilfe, z.B. im Rahmen einer wie auch immer gearteten Psychotherapie holen.

Naturheilkunde ist ganzheitlich und das alleinige kurieren am Symptom löst die eigentlichen Probleme auf Dauer nicht.

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Milchsäure

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Der Darm besteht im Grunde aus zwei Abschnitten, dem Dünn- und dem Dickdarm, die sich wesentlich unterscheiden.

Der Dünndarm ist eher bakterienarm, der Dickdam bakterienreich. Die Bakterienstämme des Dünndarms unterscheiden sich von denen des Dickdarms. Beide Abschnitte sind durch eine Klappe getrennt, die den Übergang von Dickdarmbakterien in den Dünndarm verhindern soll.

Kommt es zum Übertritt, dann geschieht Ähnliches wie beim Fehlen der Desinfektion durch den Magensaft. Es kommt zu einer Fehlbesiedlung des Dünndarms mit negativen Folgen für die Verdauung und für die Aufnahme und Verwertung der Nährstoffe im Körper.

In der Ernährungslehre wird deshalb regelmäßig der Verzehr von milchsauer vergorenem Gemüse empfohlen. Das ist z.B. Sauerkraut oder andere vergorene Kohlarten, Paprika, Gurken usw.

Diese Gemüse bringen die Milchsäure und Milchsäurebakterien in den Darm. Die Milchsäure reguliert den Säure- bzw. den Basenwert und hält ihn konstant im Gleichgewicht. Die Milchsäurebakterien wehren Fremdbakterien im Dünndarm ab und verbessern anschließend die Zusammensetzung der Dickdarmbakterien.

Beides unterstützt die Darmtätigkeit, verbessert die Verdauung und unterstützt die Nährstoffversorgung. 

Einziger Nachteil: Milchsaures Gemüse hat einen eindringlichen Geruch und Geschmack, der nicht jedem behagt. Nicht jeder fühlt sich in der Lage täglich, z.B. eine Portion rohes Sauerkraut zu sich zu nehmen.

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