Frauen & Depression

In anderen Beiträgen habe ich schon einige Gründe angesprochen, weshalb Frauen häufiger depressiv als Männer sind. Da rangiert an erster Stelle das durch die ‘Pille’ bedingte Nährstoff-Ungleichgewicht, gefolgt von der Schädigung der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, durch Antibiotika, und weiterhin die höhere Quote an Brustkrebserkrankungen.

Es gibt aber noch mehr Gründe.

Das kann mit sexuellem Missbrauch beginnen, von dem Mädchen häufiger als Jungen betroffen sind, geht über berufliche Ungleichbehandlung, Doppelbelastung durch Beruf und Familie bis hin zu der Pflege älterer Familienangehöriger.

Das kann zu psychischem Stress führen.

Psychischer Stress ist Stress, und psychische Funktionen sind Leistungen des zentralen Nervensystems, in allererster Linie Leistungen des Gehirns.

Psychische Stabilität ist auch von der Leistungsfähigkeit der Nervenzellen abhängig, und diese funktionieren im Großen und Ganzen genauso, wie jede andere Körperzelle auch.

Sie sind abhängig von der zur Verfügung stehenden Energie und den zur Verfügung stehenden Nährstoffen.

Die Aufgabe der Nervenzellen ist es, Neurotransmitter zu bilden, die zwischen den Zellen Signale übertragen, die dann durch die Vernetzungsmuster zu Gedanken und Gefühlen werden.

Die Informationsübertragung geschieht durch Überträgerstoffe, die sog. Neurotransmitter. Diese Neurotransmitter werden von der einen Nervenzelle ausgeschüttet und von der anderen aufgenommen. Dadurch wird in den Zellen ein elektrischer Reiz erzeugt, den man als Hirnstrom mit entsprechenden Geräten messen kann.

Für die regelrechte Übertragung sind Menge und Qualität der Botenstoffe und die Fähigkeit der Empfängerzelle, adäquat zu reagieren, von Bedeutung.

Können Nervenzellen z.B. einen wichtigen Botenstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stellen, bleiben Antworten und Reaktionen aus.

Einer der bekanntesten Botenstoffe ist das Serotonin. Kommt es zum Mangel, dann reagiert das Gehirn depressiv. Die schulmedizinische Behandlung setzt deshalb Medikamente ein, die das vorhandene Serotonin länger bei der Empfängerzelle hält, sodass in Folge mehr Signale erzeugt werden können. Gelingt das, dann flaut die Depression wieder ab.

Die Ernährungs- und Nahrungsergänzungsstrategie zielt darauf ab, Stress zu mindern oder abzubauen, Stoffwechselblockaden oder funktionelle Mängel zu beseitigen und so den Nervenzellen die Möglichkeit zu geben, ausreichend Botenstoffe zu bilden, sodass die depressive Reaktion nicht auftritt.

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