Immunstrategie, nicht nur in Zeiten von Corona · Teil 2

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Diese Strategie ist etwas komplexer als die Strategie 1. Dafür ist sie aber auch für Veganer geeignet.

Ich baue hier auf die Extrakte dreier Pflanzen, die alle drei bekannt sind, bei der Virusbekämpfung bislang aber nicht richtig entdeckt wurden.

Es sind die Burma-Alge, der Zunderschwamm und das Olivenblatt. Auch hier möchte ich Ihnen die wissenschaftlichen Details ersparen. Wenn Sie eine Literaturauswahl per PDF wünschen, dann einfach eine Mail an info@lindstore.de  senden.

Grundsätzlich ist bei allen drei Substanzen die antivirale Wirkung wissenschaftlich erwiesen. Der physiologische bzw. biochemische Weg ist aber noch nicht gesichert aufgeklärt.

Zellen können sich gegen Viren schützen, indem sie eine Art Schutzfilm über sich legen. Eine Art Schmierseife, auf der die Viren ausrutschen oder Klarsichtfolie, durch die sie nicht durchkommen.

Ganz gleich, welches Bild Sie wählen, Voraussetzung für die Bildung des Schutzschildes ist, dass genügend Baustoffe vorhanden sind. Und weil in Krisenzeiten, in denen viele Viren unterwegs sind, viele Baumaterialien gebraucht werden, braucht die Zelle auch viel Nachschub.

Mit den oben genannten Pflanzenextrakten kann der Körper sozusagen volltanken. Die Burma-Alge und der Zunderschwamm enthalten Glukane, das sind Mehrfachzucker, die in sehr unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen. Auf der Zelloberfläche können sie durch biophysikalische und biochemische Veränderungen einen Schutzfilm bilden, in dem das Virus buchstäblich kleben bleibt und dann vom Immunsystem, auch mit Hilfe der IgGs aus dem Colostrum, außer Gefecht gesetzt werden können.

Sowohl der Algen- als auch der Zunderschwammextrakt arbeiten dabei synergistisch. Wichtig ist, dass es bei den Algenextrakten auch wieder große Unterschiede gibt. Im Reagenzglas-Versuchen konnte gezeigt werden, dass die antivirale Wirkung bei unterschiedlichen Algenarten und unterschiedlichen Viren zwischen 0% und 100% beträgt. Auch das ist wichtig zu wissen, wenn man ein solches Präparat kauft. Die meisten haben eine allgemeine gesundheitliche Wirkung, nur wenige enthalten die Stoffe, die vor Viren aktiv schützen.

Algenpräparate sind Nahrungsergänzungsmittel. Kein Hersteller muss eine Angabe über die spezielle Algenart machen, die sein Produkt enthält, sodass man als Laie bei der Auswahl leicht überfordert ist und vom gekauften Produkt möglicherweise enttäuscht wird, was die antivirale Kompetenz anbelangt.

Das dritte im Bunde ist der Olivenblattextrakt mit Elenolischer Säure. Wenn Sie googeln, dann werden Sie zwar bei Olivenblattextrakten fündig werden, aber nur mit Mischextrakten, die vor allem Oleuropein enthalten. Letzeres ist ein Polyphenol, durchaus gesund, aber nicht besonders antiviral.

Die Substanz des Olivenblattes, das zum Virenschutz erheblich beitragen kann, ist die Elenolische Säure. Die ist in den Mischpräparaten zwar auch vorhanden, aber nur in niedrigen Konzentrationen, die bei starkem Virenbefall nicht viel zum Schutz der Zellen beitragen können. Nach meiner Meinung, und der meiner Arbeitsgruppe, beginnt die wirksame Konzentration bei 4% Elenolischer Säure im Extrakt. Besser sind 8%. Dann kann man daraus, zusammen mit den anderen Substanzen eine Kapsel oder Tablette bauen, von der man einen vernünftigen Schutz und Unterstützung der Therapie im Krankheitsfall erwarten kann, ohne literweise schwache Auszüge trinken zu müssen, um einen vergleichbaren Wert zu erreichen.

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