Sodbrennen

Sodbrennen Magensäure Reflux Magenschmerzen PPI Protonenpumpenhemmer

Magensäure hat gelegentlich auch unangenehme Seiten. Vor allem dann, wenn sie im Überschuss vorhanden ist oder den Magen in Richtung Speiseröhre verlässt.

Der Magen hat eine Art Schutzfolie und ihm macht die Säure im Normalfall nichts aus. Wenn aber der Magenpförtner nicht mehr seinen Job macht, dann kann es zum Übertritt von Magensäure in die Speiseröhre kommen und dort verätzt sie die Schleimhaut.
In leichteren Fällen ist das ein einfaches und vielfach harmloses Sodbrennen. Wird das chronisch, führt es zur Speiseröhrenentzündung und in einzelnen Fällen später zum Krebs.

Im Stress kann der Magen zuviel Säure produzieren, der die Schutzfolie überfordert. Und bei bestimmten Medikamenten, vor allem bei Schmerzmitteln, wird diese Schutzfolie angegriffen. In beiden Fällen kommt es dazu, dass die Säure den Magen angreift und sich eine Entzündung, die Gastritis, bildet.
Die Apotheken halten in solchen Fällen Präparate bereit, die i.d.R. schnell und wirksam helfen. Vor allem sind dies die Protonenpumpenhemmer, sog. PPI, die allesamt den Begriff prazol im Namen führen. Am bekanntesten sind Omeprazol und Pantoprazol.
Aber auch andere sog. Antacida sind im Angebot. Aber der Reihe nach.

Die PPI greifen in den Magenstoffwechsel ein und unterbinden die Magensäure. Damit werden alle negativen Symptome beseitigt. Aber halt auch alle positiven Wirkungen der Magensäure.
Die Nahrung wird nicht mehr desinfiziert. In den USA sterben deshalb jedes Jahr über 30.000 Menschen an einer Lungenentzündung aufgrund der PPI Einnahmen.

Fehlt die Magensäure werden Nährstoffe, insbesondere das lebensnotwendige Vitamin B12 nicht mehr vom Körper aufgenommen. Die Folge sind neurologische Erkrankungen aber auch Blutarmut, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Depressionen bis hin zur Alzheimer Demenz.

PPIs fördern die Knochenerweichung (Osteroporose) und machen einen zuvor gesunden Magen krank.
Außerdem machen sie abhängig. Versucht man nach längerer PPI Einnahme diese Präparate wieder abzusetzen, dann produziert der Magen viel mehr Säure als zuvor. Dadurch sind die Symptome so stark wie noch nie und der Mensch greift wieder zur Tablette.

Etwas freundlicher verhalten sich die Antacida. Sie bestehen aus basischen Stoffen, die die Säure neutralisieren und dadurch die Nebenwirkungen der Magensäure verhindern. Aber auch sie haben Nachteile. Wenn der Säurewert unter ein bestimmtes Niveau abgesenkt wird, bekommt der Magen das Signal, neue Säure zu produzieren. Am Ende bewirken auch diese Präparate ein mehr an Magensäure als zuvor.
Außerdem ist bei vielen Produkten dieser Klasse Aluminium die Trägersubstanz. Aluminium wiederum steht im Verdacht, der Alzheimerentwicklung Vorschub zu leisten, weil es sich in vielen Gehirnen von Alzheimerkranken wiederfindet.

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