Zuckerkrankheit – Diabetes

Die Zuckerkrankheit, Diabetes, betrifft in Deutschland 6,5 Millionen Menschen laut dem Gesundheitsbericht 2018.

Dabei beträgt die Dunkelziffer, also die Zahl der Menschen, deren Krankheit noch nicht entdeckt wurde, etwa 2 Millionen Menschen. Laut Report sind in Deutschland etwa 7% bis 8% aller Erwachsener von Diabetes Typ 2 betroffen.

Bei dieser Form ist zuviel Blutzucker im Blut. Ab einer gewissen Blutzuckermenge im Blut kommt man ins Koma und kann daran versterben.
Damit das nicht passiert, schickt der Körper Insulin aus der Bauchspeicheldrüse auf die Reise. Das Insulin öffnet einerseits die Muskelzellen und anderer seits die Fettzellen.
In den Muskeln soll der Zucker verbrannt und in den Fettzellen als Fett gespeichert werden.

Aus diesem Grunde sind die meisten Typ 2 Diabetiker übergewichtig und bleiben es auch, es sei denn. sie verändern ihre Lebensweise radikal.
Insulin ist nämlich ein Einbahnstraßen Hormon. Erhöhte Insulinspiegel im Blut lassen in den Fettzellen nur eine Richtung zu. Blutzucker wird hereingelassen, aber nicht mehr hinaus.

Wer hungert und Sport treibt und einen hohen Insulinspiegel hat, kann deshalb nicht abnehmen. Auch wenn die Fettzellen jetzt Fett abbauen und dem Körper als Zucker wieder zur Verfügung stellen wollten, die Tür ist zu, es kommt nichts raus.

Im Laufe der Erkrankung verschlimmert sich dann die Situation. Die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich. Sie kann die ständige hohe Nachfrage an Insulin nicht mehr leisten. Der Blutzuckerspiegel steigt und steigt. Spätestens dann wird künstliches Insulin gespritzt, um das Schlimmste zu verhindern.

Aber auch das künstliche Insulin wirkt wie das natürliche. Es schaufelt Zucker in die Fettzellen und verhindert den Fettabbau. Die Folge ist Gewichtszunahme.
Der überschüssige Blutzucker wirkt wie ein Gift. Er verbindet sich mit Blutbestandteilen, sog. Makroeiweißen, die dann in den Gefäßwänden der Blutgefäße abgelegt werden.

Dadurch entwickelt sich dann, häufig unerstützt durch Bluthochdruck und zuviel Cholesterin im Blut, die Gefäßverkalkung. Diese führt dann zu Durchblutungsstörungen, diabetischen Füßen, Herzinfarkt, Schlaganfall und nicht selten auch zum diabetischen Auge, bis hin zur Erblindung.



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